Wenn dein Nervensystem das Gespräch übernimmt - "Jede Stimme zählt!" Folge #33

Shownotes

Isabella Herzig - HERZIG EQ

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Credits Podcast: Jede Stimme zählt! Host: Isabella Herzig Gast: Dr. Jan Michalsky Produktion: Herzig-EQ

Transkript anzeigen

00:00:03: Jede Stimme zählt.

00:00:02: Der Podcast rund um emotionale Intelligenz und Wirkung,

00:00:05: mit Isabella Herzig und Dr.

00:00:07: Jan

00:00:07: Michalski Hallo!

00:00:12: Willkommen bei jeder Stimme Zählt Und heute mal wieder mit Jan.

00:00:17: Ich bin super glücklich dass wir uns wiedersehen.

00:00:20: Jan, da alle Hürger dich wahrscheinlich kennen Aber ich hoffe das immer neue dazukommen Stell dich einmal kurz vor Schön, dass du da bist.

00:00:27: erstmal

00:00:28: Schön,dass wir wieder hier zusammensitzen, Isabella.

00:00:31: Ja, also ich bin Jan Michalski.

00:00:33: Ich bin promovierter Linguist und mein Forschungsschwerpunkt ist die empathische Kommunikation und die Stimme Und ich arbeite als Lehrer an einer Berufsfachschule für Pflegekräfte und unterrichte der Kommunikations- und Persönlichkeitsentwicklung Werte und Normen.

00:00:46: So Isabella du bitte auch

00:00:48: Vergesst nie zu sagen, dass du ein Teil der herzlichen Kooperation bist.

00:00:53: Weil mir das super wichtig ist und ich bin so stolz darauf, dass wir zusammenarbeiten.

00:00:57: Selbstverständlich, das impliziere ich.

00:00:58: So

00:00:59: schön, dass Wir zusammen arbeiten!

00:01:01: Ja, Ich bin es aber nachherzig und ich beschäftige mich seit über fünfzehn Jahren professionell und beruflich, hauptberuflich mit dem Thema Empathie, Emotionen und Menschsein wie man das so schön besiegt Und das ist mein Fokus bis jetzt im BtoB-Bereich und neuerdings immer stärker in BtoC.

00:01:23: Und das ist gerade so der Switch, der bei uns im Unternehmen passiert.

00:01:26: Und deswegen schön dass du uns dabei hilfst weil deine Voiceprofile natürlich auch ein super Angebot sind für alle Endverbraucher die mehr wirken wollen.

00:01:36: Den Podcast haben wir der Wirgekunk gewidmet Und wir haben uns jetzt so lange nicht mehr gesehen.

00:01:42: Ich hab dich richtig vermisst, ich habe sogar eine Solo-Folge drehen müssen ohne dich.

00:01:46: Das war eine große Haareausführung, weil das mit uns beiden immer so schön fließt.

00:01:51: und dann dachte ich, jetzt muss ich tatsächlich was vorbereiten.

00:01:54: Weil sehr, sehr spannend.

00:01:55: Jan, weil wir uns so lange noch nicht gesehen haben und auch nicht gesprochen haben in der Zwischenzeit, gab es etwas in den letzten Wochen?

00:02:04: Was dich heute noch irgendwie zum Nachdenken bringt Thema, was wir hier so bearbeiten.

00:02:12: Also ich habe tatsächlich in den letzten Wochen richtig viel aktiv mit den Sachen arbeiten dürfen müssen im Endeffekt auch die wir hier besprechen weil das ja für mich immer wieder so interessant ist diese Podcast und die Sachen über die wir sprechen auch immer wieder innere Prozesse bei mir auslösen würde ich jetzt so sagen die letzten drei, vier Wochen so ziemlich einen Fokus gehabt auf dem ganzen Thema Nervensystem.

00:02:40: Was eigentlich das Nerven-System macht dieser klassiker zwischen sympathischem und parasympathischen Nerven System.

00:02:47: Und da finde ich es auch ein guter Einstieg für die Folge heute.

00:02:53: Nervensystem heißt für mich immer verbunden mit diesem Geh in den Körper rein und guck mal was dein Körper die eigentlich sagt.

00:02:59: Und du so als Körpersprache-Expertin hast da vermutlich einen ganz anderen Zugang noch einmal zu.

00:03:05: Witzig, weil ich habe jetzt gerade überlegt wenn Du mich fragen würdest was mich jetzt in den letzten Wochen beschäftigt.

00:03:11: das waren zwei Punkte und ich hatte letzte Woche ja letzte Woche hatten wir ein Körper Spracher Seminar gegeben und es ist eins was ich immer nur einmal im Jahr mache Und eigentlich immer total beseelt daraus gehen, weil ich denke was passiert eigentlich wenn Menschen sich wirklich mit ihrer Körpersprache beschäftigen.

00:03:28: Und Nervensystem spiegelt sich ja wieder in dem wie ich mich bewege also wie eingeengt bin Ich will gestresst bin ich kann ja an der Körper Sprache lesen Wie viel Stress einer Person gerade hat und in diesem Seminar sind so ganz viele unglaubliche Dinge passiert?

00:03:46: Ich glaube ich darf das so mitteilen mit euch.

00:03:49: Wir haben angefangen mit diesen typischen Wissensvermittlungen, was so bei herzliche Gut-Psychoeducation erst mal an erster Stelle bis wir zum Embodiment kommen dauert es ein bisschen weil ich das selber erstmal abarbeiten muss.

00:03:59: Mit meinem Fundament anwissen und als wir dann mit dem Thema Körpersprache angefangen haben da ist so viel passiert.

00:04:07: Wir haben Blockaden aufgelöst.

00:04:09: Ich habe wirklich zum Schluss sehen dürfen wie die Körpersprache eines Menschen sich verändern kann wenn er mit sich selbst im Reihen ist, wenn es wieder fließt Und es war unglaublich schön.

00:04:20: und dann hat das Nervensystem natürlich einen riesen Impact darauf.

00:04:26: Und weißt du noch ergänzend, ich lasse dich gleich sprechen weil mir noch die Frage durch den Kopf gegangen ist Ich habe letzte Woche dich und Christoph gehört und da habt ihr offene Hand und dachte Mensch das ist wirklich total ne schöne Metapher für all des was passiert wenn Menschen anfangen sich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.

00:04:44: Und am Ende des Tages eben dieser Kommunikation mit sich selbst und anderen sich verändern darf, und ihr habt das so schön aufgemalt es ist ein Prozess.

00:04:52: Das ist nicht irgendwie ein Rezept was ich dann mit zwei Minuten Augen zu abarbeite sondern ich muss erst mal da hinkommen.

00:04:58: Und nachdem die Folge letzte Woche gehört habe, aber ich glaube war natürlich der erste höher als es veröffentlicht wurde bin ich denn in einem Kontext eines Unternehmens geraten und habe beobachtet wie Menschen miteinander kommunizieren Und da essen wir sowas von sofort aufgegangen.

00:05:15: Zwei Menschen kommunizieren miteinander, die eine Person ist ein bisschen zu spät gekommen und stand im Stau.

00:05:20: Die andere Person hatte wie so oft dieses Bayerster will jemand mir was Böses?

00:05:25: Das ist eine unpögliche Person!

00:05:27: Und sofort auf den Charakter... Nicht mal einer Sekunde darüber nachgedacht, wohlwollend zu sagen, Mensch bis jetzt bestimmt super gestresst, komm jetzt trink mal einen Kaffee dann treffen uns gleich noch, sondern sofort mit bam bam bam Also der Krammensatz, wo ich dachte, wow!

00:05:43: Wieso nimmt die Person sich das raus?

00:05:45: Ja dann sagt die eine Person zu der anderen.

00:05:47: Wenn du woanders arbeiten würdest, dann würdest du um sieben Uhr aufstehen müssen.

00:05:51: Oh, dachte ich.

00:05:51: Pferdschatten der empathische Kommunikation.

00:05:56: Für mich war das super weil ich den Tag richtig schon anfangen konnte mit dem Thema Bayers und... fundamentalische Attribution.

00:06:05: Was bedeutet das denn für uns alle?

00:06:07: Und es war super einstieg, aber in dem Moment dachte ich ja wenn wir unüberlegt kommunizieren passiert so viel Gewalt zwischen uns anstatt Verbindung.

00:06:17: So jetzt bin ich ins Reden gekommen Jan!

00:06:19: Perfekt.

00:06:21: Ich muss jetzt erst mal gucken, wo ich da wieder an welchem von den ganzen Punkten nicht ansetzen kann.

00:06:27: Ich finde das schon so schön, dass es genau das was wir ja mit der offenen Hand gesagt haben, also finde ich auch super, dass du da nochmal Bezug drauf nimmst weil sich alles immer wieder ergänzt, was wir beide hier machen.

00:06:39: Das eine ist, dass das ja ein ganz klassischer Schafalist von da hat immer mit der Faust koiniziert.

00:06:43: Also da war gar nichts offen, da war nix kooperativ.

00:06:45: ich hab direkt irgendwas löst was in mir aus und dann drauf da.

00:06:49: Ja weil das war ja direkt einfach einen Schlag ins soziale Gesicht auch ein Thema über das wir uns unbedingt nochmal unterhalten müssen.

00:06:57: Ich schreibe es mir mal auf!

00:07:00: Und das eine ist, was du gerade gesagt hast und das ist etwas, was für mich mit diesem ganzen langen psychischen Prozess, den ich ja auch hinter mir habe.

00:07:10: Es ist nichts, was du einfach so umsetzen kannst.

00:07:14: Also auch ja offene Hand- und Nervensystemregulationen ist ja nichts wo du toll... Du gehst in Workshop von neunzig Minuten und lernst zwei drei Techniken um dein Nervenystem zu regulieren und danach hast du nie wieder Probleme damit weil du ja weißt wie das geht.

00:07:26: also es ist ja auf der einen Seite dass es super lange dauert bis du diese Technik verinnerlicht hast und wirklich darauf zurückgreifen kannst Und bist sein Nerven System auch dir vertraut Dass du wirklich nen sicheren Space für dich selbst erzeugt.

00:07:39: Und auf der anderen Seite ist es ja eben auch so, dass das Nervensystem ja auch einfach chronisch überreizt ist wenn wir viel Stress haben.

00:07:46: Viel in der Arbeit und unseren Rollen fest sitzen und so.

00:07:50: Selbst wenn wir uns regulieren dann wird es dadurch nicht automatisch geheilt.

00:07:53: Das ist ja eine Überreitzung.

00:07:55: da liegen die Nerven ja blank über einen längeren Zeitraum und das ist etwas was einfach auch Zeit braucht um zu heilen.

00:08:02: Den anderen Punkt den du angesprochen hast der mir gerade erst überhaupt so aufgefallen ist dabei dass der allererste Schritt in der offenen Hand.

00:08:12: Der allerereste Schritt und ich benutze jetzt die Offenhand immer so als meine Metapher, das spricht ja aber eben ist auch für alle Sachen, die wir sonst bei Herzlichen gut machen.

00:08:23: Bevor ich meine Emotionen reguliere, bevor ich meine Bias es in den Griff kriege, was an allererster Stelle steht, ist zu merken, dass die Hand nicht offen ist zu merken, dass ich gerade eventuell ein Problem habe und nicht empathisch kommuniziere weil dieser Anspannung da ist.

00:08:39: Und es ist ja kannst du mit Sicherheit auch was zu sagen an der Stelle wenn ich das Bedürfnis habe eben in der gewalthaftige wie nennen wir das eine gewaltvolle Kommunikation zu gehen also irgendwie getriggert bin oder sowas.

00:08:56: Es ist ja immer mit einer körperlichen Anspannung verbunden.

00:08:58: Also ich komme nie aus so einer kompletten Ruhe in eine aggressive Kommunikation rein, sondern irgendwas was der andere getan oder gesagt hat macht etwas mit mir und deswegen reagiere ich.

00:09:08: Und ganz oft ist es aber dann so, es kommt und ich reagiere und ich merke gar nicht dass das was mit mir gemacht hat.

00:09:14: Absolut!

00:09:14: Ich würde da jetzt noch einen Schritt sogar weitergehen weil wenn wir zum Beispiel diese Kommunikationsregulierung, die Mitregulation ist ein Punkt viele Menschen glauben, dass sie nichts Negatives sagen dürfen.

00:09:27: Dass die dann nicht ihre Emotionen, die vielleicht unangenehm sind aussprechen dürfen regulieren sich, sind dann positiv für dich etwas was dem eigenen Wohlbefinden nicht gut tut.

00:09:37: weil wenn wir ständig regulieren oder beziehungsweise nicht regulieren sondern unterdrücken das ist was wir dann mechanisch machen.

00:09:45: Dann wird das langfristig dazu führen, dass wir mental erkranken.

00:09:49: also keine gute Option zu sagen ich muss es immer runterdrücken.

00:09:53: regulieren bedeutet für mich aber auch und deswegen muss sich nicht kennen.

00:09:57: Ich muss erst mal wissen wer bin ich?

00:09:59: Was sind meine Werte?

00:10:00: Was ist mir wichtig?

00:10:02: Und warum pixt es gerade ja Situation die gerade stattfindet denn für dich und für mich völlig unterschiedliche Bedeutung haben.

00:10:11: Also wenn etwas passiert Vielleicht furcht mal aufregen und du schwunzelst und sagst, er ist ja ganz ehrlich.

00:10:17: Warum du dich aufregst?

00:10:19: Weil es in meiner Welt etwas auslöst.

00:10:22: Und deswegen dieser Beurteilung ich weiß was der andere fühlen könnte ist natürlich das habt ihr beim letzten Mal auch gesagt dass es unmöglich mich selbst zu kennen.

00:10:31: Das ist der erste Schritt von einer lebenslangen Romanze, hat glaube ich Oscar Wald gesagt und deswegen glaube ich das super wichtig.

00:10:39: und dann zu überlegen okay wenn ich jetzt dieses Gefühl habe was jetzt auf kommt?

00:10:43: Was sich unangenehm anfühlt?

00:10:45: Was wird da die Faust vielleicht zuschließen lässt?

00:10:48: Was ist das für eine Emotion dahinter?

00:10:51: Ich finde das so relevant, zu wissen dass ich manchmal wütend reagiere weil ich mich nicht verstanden fühle.

00:10:58: Ich reagier vielleicht wütent weil ich mein Ziel nicht erreichen könnte.

00:11:01: Ich regier vielleicht Wütend weil jemand mit anderen Werten etwas sieht wie ich das niemals in meiner Welt mir vorstellen konnte sich das klarzumachen.

00:11:10: oder ist da eine Trauer?

00:11:12: Weil ich das Gefühl habe ich verliere gerade die Kontrolle oder ich fühl mich unsicher.

00:11:16: und das erstmal zu wissen welche Emotionen dahinterstellt.

00:11:20: Alles was das Nervensystem spiegelt, jeder Stress ist meistens eine emotionale Information.

00:11:28: Jetzt die Frage sich zu stellen welche Informationen bekommt gerade mein System?

00:11:32: Ich glaube dieses Schritt der es auch superrelevant dafür brauche ich aber ein Emotionswissen.

00:11:37: ansonsten bin ich dem ausgeliefert und glaube hat mich im Griff.

00:11:42: Nein, ich kann das regulieren wenn ich weiß welche Emotion dahinter steckt.

00:11:45: und dann kommt noch ein zweiter Punkt, den ich da eigentlich würde.

00:11:49: Nämlich, wenn ich jetzt weiß, welche Emotionen dahintersteckt?

00:11:53: Kann nicht die unterschiedliche regulieren weil für jede Emotion gibt es unterschiedliche Regulationsmechanismen.

00:11:59: Und dann kann ich, wenn Ich wirklich gut in der Kommunikation bin auch das ansprechen trotzdem wohlwollend und wertschützend ohne die Kommunikations zwischen uns beiden zu zerstören.

00:12:11: Ich erinnere mich an Gespräche, die wir geführt haben, wo manchmal halt Dinge da sind, die Wir ansprechen, wo wir gesagt haben heute drehen wir nicht weit Punkt und wir reden darüber und es ist zumindest meine Wahrnehmung immer ein Verständnis auf gegenseitiger Basis und wir haben uns noch nie irgendwie mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

00:12:31: Ja, ein Faust oder wie du das Ganze so schön gesagt hast weil wir versuchen im Wertschätzens dieser Emotionen anzusprechen.

00:12:37: ich glaube dass ist super wichtig das zu können.

00:12:39: Ja, also das ist ein unglaublich wichtiger Punkt.

00:12:43: Das habe ich auch immer... Man tendiert und ich glaube dass es auch einige Kommunikationsmodelle gibt die das ein bisschen zu krass in diese Richtung machen, dass sie sagen du darfst nichts Negatives ansprechen!

00:12:54: Es darf keine soziale Disharmony irgendwie erzeugt werden Und das ist einen super Punkt.

00:12:59: dann finde ich das eben auch total toll, dass wir da eben auch so auf einer Wellenlänge sind das ganz oft eben Auszubildende mir dann zurückmeldet und zu sagen so ja aber wenn ich jetzt der andere sagt was macht mich wütend muss sich denn an der Stelle dann sagen Moment, ich trete einen Schritt zurück.

00:13:12: Ich gucke mir erst mal ein Was ist für eine Emotion die da kommt?

00:13:14: Das ist Wut!

00:13:15: Denn reguliere ich das und dann rede ich ganz normal mit dem ohne dass die Wut irgendwie... ne es geht nicht darum dass die wut etwas ist was ich nur mit mir selbst ausmachen muss und wo was ich nicht in den Dialog rein tragen muss weil wie du sagst Emotionen liefern mir eine Information.

00:13:32: Und Wut liefert mich ja ganz auf die Information, jemand hat meine Grenzen übertreten, jemand hatte meine Bedürfnisse missachtet.

00:13:37: und das heißt nicht, dass wir dann sagen sollen es muss für uns okay sein, dass jemand unsere Grenzen übertritt und unsere Bedürfenessin missachtet sondern dann eben zu sagen Halt Stop!

00:13:47: So möchte ich nicht, was man mit mir redet ist auch empathische Kommunikation zu sagen, das ist ne Grenze, ich artikuliere sie.

00:13:57: Ich mach das ja nicht nur für mich, ich mache das hier nicht nur um meine Grenzen zu schützen sondern auch wenn ich dir sage ey dass das möchte ich nicht so möchte ich nichts mit mir gesprochen wird.

00:14:08: würdest du das bitte unterlassen?

00:14:09: dann ist es ja auch für dich eine ganz wichtige information weil.

00:14:13: Und da sind wir wieder bei den Bias.

00:14:14: Ich gehe automatisch davon aus, du weißt dass mich das wütend machst und macht es mit Absicht und dann aber zu denen, ne tust du nicht!

00:14:20: Du hast versämtlich eine Grenze übertreten und du brauchst ja auch die Information, dass hier meine Grenze ist.

00:14:25: also das ist für unsere Beziehung super wichtig, dass sowas wie Wut auch artikuliert wird.

00:14:29: nur halt eben die Art und Weise ist der entscheidende

00:14:32: Teil und ich denke jetzt gerade wieder weiter, ich lieb das in diesem Punkt bekommen.

00:14:37: Es ist ja auch kontextabhängig.

00:14:39: Es gibt sicherlich Kontexte, wo wir wirklich die Wut regulieren weil es sich gerade nicht was nicht angemessen ist.

00:14:45: Also wenn ich jetzt zum Beispiel auf der Bühne bin und irgendwie ein Buchruf bekommen würde dann würde ich sicherlich jetzt nicht mit Heulen und sonstigen reagieren sondern würd lustig drüber gehen und vielleicht dann im Nachhinein drüber nachdenken okay was ist denn da passiert?

00:14:58: Und mich dann regulieren.

00:15:00: also ich glaube von Kontextbezogenen.

00:15:02: und was mir jetzt gerade durch den Kopf gegangen ist ja ich weiß nicht warum ihr habt das letzte mal bei Bayers gesprochen schönen Krüger-Düringer-Effekt gesprochen.

00:15:12: Es gibt Leute, die fühlen sich dann schlauer aber es gibt ja auch den anderen denn genau in diesem Kontext immer wieder vorkommt nämlich den Imposter.

00:15:21: Ja, und der begegnet mir total oft eben auch gerade beim Thema... Also mehr weil Frauen als bei Männern.

00:15:28: Ich weiß nicht wie deiner Beobachtung ist es so, man ist meiner Und da heißen die Menschen eher so dass sie sich eben dazu zurücknehmen Dass sie genau dafür sorgen das alles gut ist und heiler ist damit bloß nicht dieser Grenzen ausgesprochen werden.

00:15:42: Genau deswegen passiert es manchmal, also das zu meiner Wahrnehmung korrigiere mich gleich wenn du es anders kennst.

00:15:48: Wenn ich jetzt in Meetings bin und beobachte wie Menschen miteinander umgehen dann gibt's immer so ein Alphatier was sich immer ein bisschen mehr raus nimmt als die anderen ja?

00:15:56: Und es ist so oft der Fall des Menschen die spüren dass ihre Grenzen übertritten werden, dass sie sich eher zurücklehnen und sagen okay Dann ist es so, ich sage jetzt nichts statt sich zu erheben und zu sagen Ich möchte nicht, dass du jetzt so mit mir redest.

00:16:14: Weil das würde eine Grenze setzen und es würde die Person, die sich gerade zurücknimmt auch auf einer anderen Position im Rahmen der ganzen Gruppe sortieren.

00:16:23: Und das ist für mich so.

00:16:24: Beobachtung wo ich denke, es gibt Menschen, die wollen anders gesehen werden aber sie sind nicht mutig genug für ihre Grenzen einzustehen obwohl Wut uns das eigentlich geben sollte.

00:16:36: So viel drin!

00:16:38: Ja, es ist auf der einen Seite was ich auch ganz viel immer thematisieres dieses Phänomen der Koabhängigkeit.

00:16:46: Also wenn ich ganz viel als Kind in Situationen gewesen bin in denen nicht mehr die für die Emotionen anderer verantwortlich sein musste als für meine eigenen dann kommt mir ja schlicht und einfach an den Punkt an dem man seine eigenen Bedürfnisse und Grenzen noch gar nicht mehr wahrnehmen kann.

00:17:00: also das würde ich sagen die erste Stufe überhaupt dass Menschen überhaupt erst mal eine Lage sein müssen.

00:17:05: Da ist meine Grenze.

00:17:06: Das tut mir weh, wenn man so mit mir redet und ich möchte das nicht.

00:17:10: Und dann kommt natürlich der Selbstwert dazu Der mir auch noch sagen muss Ich habe überhaupt das Recht für meine Bedürfnisse einzustehen Also zu sagen Okay, er sagt jetzt gerade was und es botert mich unter und ich hab überhaupt keinen Bock darauf.

00:17:21: Aber ich habe das Gefühl, dass ich gar nicht das Recht jetzt zu sagen Ich möchte das anders mit mir umgegangen wird.

00:17:26: Das ist ja auch nochmal der Punkt, der dazukommt.

00:17:29: Dann kommt noch das dritte Problem.

00:17:34: Wir hatten das mal in einer Gruppensupervisionssitzung, da war eine dabei die Restaurantbesitzerin.

00:17:45: Dann ging es irgendwie darum Konflikt mit Gästen und fragte der Supervisor an der Stelle, wenn du dir jetzt die Gruppe hier anguckst, die Leute hier sitzen, wen würdest du dir als Gast wünschen?

00:17:59: Weil du weißt dass ist easy!

00:18:02: Das erzeugt keine Probleme.

00:18:04: Und dann guckte sie sich in einer Gruppe um und nannte drei Leute, und einer davon war ich... ...und dann sagte ein anderer in der Gruppe, der nicht genannt wurde, sagt er nur erst ein bisschen neidisch auf mich.

00:18:13: Er würde auch gerne diese Harmoniebedürftigkeit ausstrahlen.

00:18:17: Wo ich denn nur gesagt habe.

00:18:18: so das hast du jetzt gerade falsch interpretiert?

00:18:20: Es ist bei mir nicht Harmonie-Bedürftigkeit!

00:18:22: Es ist Konfliktscheue!

00:18:24: Und die beiden Dinge werden so häufig verwendet, dass wir denken, der eckt nicht an.

00:18:30: Keine Ecken und Kanten.

00:18:31: schön mit dem kann man gut zusammenarbeiten weil er keine Konflikte provoziert.

00:18:36: und eigentlich meinen wir, der steht halt nicht für sich ein und deswegen lässt er sich leicht übergehen.

00:18:40: Und eben nicht konfliktes Provozieren ist sozial super angesehen Weil wir Leute nicht mögen die uns unsere Grenzen aufzeigen oder vorn Kopf stoßen.

00:18:49: Deswegen ist es natürlich erfordert das unglaublich viel wie gesagt Kochones, also ist eine Courage.

00:18:56: Um dann an der Stelle zu sagen so ne ich möchte das so nicht Ja weil es nicht okay ist sich so zu verhalten und dass eben auch empathische Kommunikation zu sagen ist auf die Bedürfnisse alle irgendwie gleichermaßen rücksicht genommen wird.

00:19:10: Würde das bedeuten?

00:19:11: Wollen wir jetzt mal eine These aufmachen?

00:19:12: Ich liebe als Denken mit dir.

00:19:14: Wir mussten ein hohes Selbstbewusstsein einen hohen Wert haben Das Nervensystem dann reguliert als

00:19:24: Ich würde auf jeden Fall behaupten, dass es eine sehr starke Korrelation ist.

00:19:28: Also wenn ich ein stärkeres Selbstbewusstsein habe dann... ...habe ich auch weniger mit Ängsten zu tun.

00:19:36: Ich nehme die Welt weniger als Bedrohung wahr, wenn ich weiß, dass ich mit den Herausforderungen klarkomme und wenn ich die Welt als bedrohungen wahrnehme, das ist ja eine unglaubliche Herausforderung für mein Nervensystem.

00:19:47: Und ja, ich hab weniger Angst vor Konflikten dadurch, dass mich sicherer daran fühle.

00:19:53: Ja, es sind auch wieder halt Angst und Stress als Quelle.

00:19:56: Was das Nervensystem eben belastet?

00:19:58: Und ich würde definitiv sagen, wenn ich mehr Selbstbewusstsein habe ... Dann hab' ich ein regulierteres Nerven-System.

00:20:04: Und gleichzeitig würde ich auch sagen, dass die Wechselwirkung auch andersrum ist.

00:20:07: Also je regulierter mein Nerven system ist, desto positiver ist der Effekt auf den Selbstwert.

00:20:12: Weil ich merke, es ist nicht alles was mir Angst macht!

00:20:15: Sondern ich komm mit Situationen halt gut klar ohne dass mein Nervensystem aus dem Ruder gerede.

00:20:20: Ja absolut wäre jetzt auch meine These weil Menschen, die einen hohe Selbstwertgefühl haben sehen Dinge auch anders.

00:20:29: Sind dann vielleicht reflektierter?

00:20:31: Können die Perspektiven schneller wechseln beziehen die Dinger nicht auf sich selbst.

00:20:35: also da gibt es so viele Prozesse die vorher stattgefunden haben Die das Nervensystem beruhigen.

00:20:40: was heißt er?

00:20:40: ich bin sicher Ich bin sicher und ich glaube so dieses innere ich Bin sicher selbst bewusst selbst sicher Gibt dem dem auch eine Information.

00:20:49: du brauchst hier jetzt nichts zu tun.

00:20:52: Und dann sind wir natürlich auch wieder bei den Bias.

00:20:54: Mit dieser Bias, der mir sagt alle gucken auf mich, alle warten nur darauf dass ich ein Fehler mache.

00:21:01: Alle merken sich jede kleinste Kleinigkeit die ich falsch mache merken sie andere bis in aller Ewigkeit.

00:21:07: das ist diese Biases hängen auch ja stark mit dem Selbstwert zusammen.

00:21:10: also je stabiler ich in mir bin und weiß, was ich kann und wer ich bin.

00:21:15: Dass so weniger stört mich das ja im Endeffekt auch.

00:21:18: also nicht in Richtung Hyperindividens.

00:21:19: dass wir sagen so nö ist mir total egal was alle anderen sagen sondern im Sinne von andere können eine Meinung von mir haben und wenn die aber nicht mit dem Bild was ich von mir selbst gefestigt habe beeinstimmen dann kratzt mich das erst mal weniger.

00:21:30: Ich kann das halt wirklich denn als Information aufnehmen Und nicht sofort als oh mein Gott spricht alles zusammen.

00:21:35: Ja, genau.

00:21:36: Das ist ja nicht die Identitätsebene, die angegriffen wird, wenn jemand eine andere Meinung hat.

00:21:40: Total spannend!

00:21:41: Aber ich glaube du wolltest vielleicht mehr auf dieser Regulation heute.

00:21:44: Wir schweifen jetzt ab und sind jetzt Identitätskonflikten schon auf der Spur gekommen?

00:21:50: Wenn wir jetzt zurück nochmal zu dem Nervensystem kommen, willkommen da deine Gedanken in den letzten Wochen.

00:21:56: also inwieweit hast Du Dich damit beschäftigt?

00:21:58: Also was war Dein Fokus?

00:22:02: Also ich fand erst mal noch gerade den Punkt da, es kam ein Schüler letzte Woche zu mir und sagte Herr Michalske sie haben die und die Frage gestellt.

00:22:09: Und ich bin zu der und der Antwort gekommen ist das das worauf sich hinaus wollten?

00:22:13: Wo ich dann an dieser Stelle erstmal gesagt habe so ähm...es ist ein guter Punkt!

00:22:17: Ich wollte aber erst einmal auf gar nichts hinaus sondern ich wollte nur die Frage stellen und gucken mit zu welcher Antwort sie kommen.

00:22:22: also demzufolge äh..ist es gar nicht so oft dieses worauf will ich eigentlich hinaus?

00:22:26: Sondern was kommt denn wenn wir da in die Richtung gehen?

00:22:30: Aber der Punkt ist schon richtig, dass wo... Also ich hatte tatsächlich in diesem Fall auch eine bestimmte Richtung, in die das bei mir gegangen ist.

00:22:42: Und zwar habe ich mich jetzt sehr lang und da haben wir uns glaube ich auch ein bisschen drüber unterhalten mit diesen ganzen Regulationsstrategien auseinandergesetzt.

00:22:50: also wie komme ich eigentlich wieder runter wenn ich disreguliert bin?

00:22:57: Und ich wollte jetzt gerade sagen, es gibt ja noch einen zweiten Aspekt und es gibt aber auch noch ein dritten Aspekt den ich jetzt auch super interessant finde.

00:23:04: Nämlich ist der andere erstmal zu fühlen wo bin ich eigentlich gerade?

00:23:09: Und immer wenn ich das im Grundericht mache dann kommen Auszubildende an und sagen mir körperliche Symptome an denen sie erkennen dass sie vollkommen dysreguliert sind also so achtzig Prozent neunzig Prozent Nervensystem Überlastung Hochstressphase.

00:23:27: Es kommt aber ganz wenig Feedback, wenn ich frage wo ist denn die Niedrigstressphase?

00:23:31: Also woran erkennen sie dann dreißig Prozent oder fünfzig prozenter des Regulationen.

00:23:36: Und ganz oft ist es so dass wir eben nur merken, wenn wir halt wirklich im Hochstress sind und sonst blendet der Körper das dann halt aus weil wir gar nicht was du ja gerade ganz viel gesagt hast, gar nichts zu diesem Kontakt haben, gar nicht in uns drinnen.

00:23:48: Das ist ein Impuls den ich gerne noch mal den Raum werfen kann und ich gebe dir jetzt einfach beide und du kannst hier aussuchen in welche Richtung du gehen möchtest.

00:23:55: Die andere Richtung ist nämlich dieses, dass ich mich vorher nie damit beschäftigt hab.

00:24:02: Ja klar wir haben unser Toleranzfenster.

00:24:05: Ich führ jetzt mal den Begriff ein weil es halt so schwierig ist immer darum rum zu tänzeln.

00:24:09: Dieses Toleransfenster anderen nennen das Resilienz wo wir sagen das ist der Bereich in dem wir uns wohlfühlen, Komfortsohn und dann kommt Stress und wir gehen an den Rand.

00:24:19: Und wenn der Stress ein bestimmtes Level überschreitet vielleicht hast du da auch noch eine ganz andere Metapher für Wenn das aus diesem Fenster rausfällt, dann sind wir disreguliert.

00:24:27: Denn es ist Hochstreis, da haben wir so was wie Fightfly-Freeze-Regulationen, Panik und so weiter... Und ich habe mich super lange damit beschäftigt, wie komme ich denn wieder zurück wenn ich da drin bin?

00:24:37: Was super wichtig ist!

00:24:39: Aber ich hab viel zu wenig Zeit daran investiert mich zu fragen Wie mache ich das größer?

00:24:43: Also wie erweitere ich eigentlich meine Resilienz?

00:24:46: Für mich war ein Gamechanger herauszufinden, dass jedes Mal wenn ich an den Rand komme Also ich habe diesen, das ist ja das was wir als Eustress und Distress bezeichnen.

00:24:56: Ich hab Stress aber einer den ich handeln kann und dann halt die Situation aus oder reguliere das und komme wieder runter denn er weilt tatsächlich meinen Toleranzfenster.

00:25:07: Aber jedes mal wenn es durchknallt und nicht in diesem High-Stress Bereich kommt wird es halt wieder kleiner und daran zu arbeiten.

00:25:15: Und da habe ich jetzt inzwischen für mich auch so ein paar Methoden gefunden, aber das wäre was, was mich interessieren würde, was du da eventuell auch noch zu hast wie du das auch eventuell im Coaching berücksichtigt.

00:25:27: Ich hab gerade einen Toleranzfenster auf meinen Zettel draufgeschrieben und ich würge da gerne nach in den Shore Notes das Toleransfenster einmal mit anhängen.

00:25:36: also wir werden jetzt lieber Jessica bitten uns hier an PDR fertig zum Handeln zu weil das Toleranzfenster nicht nur nach oben ausschlägt, sondern kann auch noch unten ausschlafen.

00:25:45: Und da sitzen ja ganz viele Menschen nicht.

00:25:47: Viele glauben, dass Stress nur das ist wenn die Symptomatik so hoch ist, dass wir halt Herzschlag und du merkst, dass du schwitzt, dass man nicht mal durch schlafen kannst.

00:25:56: Viele sagen okay, das ist mein Toleransfenster, es ist jetzt in einem roten Bereich.

00:26:00: also wir unterscheiden dieses Rot- und Blau Gibt aber auch dieses Blaue der Bereich, wo wir quasi komplett resignieren.

00:26:09: Wo wir in einer Apathie sind, der wir uns nicht mal bewegen können.

00:26:15: Auch das ist ein wahnsinnig anderer Stress.

00:26:18: Aber auch etwas, wo du das Gefühl hast, du bist nicht in deine Selbstwirksamkeit und das Wort Selbstwirksamkeit spielt da eine extremer Rolle weil wir ja bei dem Toleranzfenster immer so ne Basis haben.

00:26:28: Genau das was du sagtest.

00:26:30: Wo bin ich jetzt wirklich?

00:26:32: mit mir immer gereden, wo bin ich jetzt entspannt?

00:26:34: Wo bin ich?

00:26:34: vielleicht sogar so dass ich Energie habe die ich positiv nutzen kann.

00:26:38: Und das ist im Coaching ganz wichtig das erst mal auszuarbeiten wirklich für dich weiß wo es meine Weltslagen und dann zu überlegen also ich mache das sehr oft ist es mir, dass sich mit meinen Klienten eine kleine Übung machen weil diese Arbeit ist körperartig.

00:26:52: Also wir können nur Stress über Körper empfinden, messen.

00:26:56: Wir können es jetzt nicht hinsetzen und sagen lieber Kopf sag mir jetzt mal was Stress ist weil ich ganz andere Informationen.

00:27:02: also wenn ich mich auf einmal in Situationen begebe und ich mache das oft mit meinen Klienten so dass sich den Raum in drei Bereiche teilen erst mal in der Mitte bin und halt so eine Entspannungsübung mache.

00:27:14: So nach dem Motto jetzt Atmung, Atmungen ist das A und O um sich zu regulieren.

00:27:19: wir machen dann dieser schöne Vier-Seksatmung die wahrscheinlich jeder kennt langsamer einatmen oder schneller einatmet, langsame ausatmen genau und dann schicke ich die Leute in unterschiedliche Situationen die möglicherweise Stress machen Und dann begriffen.

00:27:35: Dann gehen die Leute wirklich mit dem Gefühl, welches Gefühl löst dieses Begriff bei mir aus?

00:27:40: Gehen sie nach links oder rechts oder bleiben damit dastehen?

00:27:43: und so kannst du zum Beispiel wunderschön dein Nervensystem erstmal kennenlernen.

00:27:48: Erst mal gucken okay was macht außen überhaupt mit mir?

00:27:50: wann fühle ich mich?

00:27:52: wie bin ich denn irgendwann unten?

00:27:54: bin ich irgendwann mal oben, was macht mich vielleicht traurig?

00:27:56: Traurig ist auch eher diese niedrige Energie und trotzdem Stress für den Körper.

00:28:01: Und das ist so das, was ich erst einmal mache, dass Sie das Nervensystem, was wir kennenlernen.

00:28:07: Nervensystem kennenlernen ist ein richtig, richtig guter Begriff.

00:28:10: Weil das nämlich genau das ist was ich gemerkt habe als ich angefangen hab damit zu arbeiten dass sie sagen Ich kenne diesen Teil von mir eigentlich gar nicht so richtig.

00:28:17: Das läuft alles im Hintergrund und es macht die ganze Zeit irgendwas.

00:28:20: Aber das ist so'n bisschen als würdest du halt bei der Arbeit sitzen Und du hast hinten so eine Alarmleuchte und die leuchtet die ganze zeit und sagst Du ja, die ist halt da.

00:28:28: Ne?

00:28:29: Das ist...ich weiß nicht was mir das sagen möchte.

00:28:31: Es ist halt stört n bisschen weil's ist auch so'nen Piepton die ganzezeit.

00:28:35: Mach ja Oro-Parks rein dann kann ich halt weiter arbeiten und muss sich nicht darauf achten, dass er die ganze Zeit so eine Leuchte ist.

00:28:42: Ich würde gerne bevor du an der Stelle weitermachst, gerne zwei Sachen dazu einmal noch mal in den Raum werfen.

00:28:50: das eine ist, dass du sagtest, dieses Stress beinahe und das können wir nicht über den Kopf machen, das müssen wir wieder im Körper machen.

00:28:59: Ich finde das super schwierig, erstmal zu lernen auf den Körper zu hören und aus dem Kopf rauszukommen weil ich bin ja jahrelang Jahrzehntelang ein super Kopfmensch gewesen.

00:29:08: Und ich würde nicht unbedingt eine Einschaltung sondern Ergänzung dazu machen dass ich finde du kannst den Stress schon im Kopf merken und zwar dadurch... Das ist was mich wahnsinnig gemacht hat!

00:29:25: Ja, der Stress unsere Gedanken verändert.

00:29:27: Also wir denken ja anders wenn wir dysreguliert sind aber wir wissen es nicht dass wir anders denken wenn wir nur im Kopf sind.

00:29:34: das heißt wir halten diese Gedanken für die Realität obwohl gerade unser emotionaler körperlicher Zustand komplett unser Gehirn gehyjagt hat und da gerade völligen Wohnsinn machen.

00:29:44: Und deswegen also für mich war das am Anfang ein wichtiger Zugang zu merken Sind das gerade meine normalen Gedanken oder denke ich grade etwas was eine andere Ursache hat?

00:29:55: Ist das wirklich logisch, was ich grade denke und dann eben zu merken wow dieser Gedanke alles ist schlecht und alle haben ein Problem mit mir und so.

00:30:02: Das is gar kein logischer Gedankel sondern der kommt von was anderem.

00:30:06: und dass als Alarmzeichen zu nehmen zu sagen oh jetzt sollte ich mal wohl mehr auf meinen Körper hören.

00:30:11: Das war für mich super wichtig, dass es eben wir nicht durch die Gedanken den Stress regulieren können.

00:30:16: aber wir können an der Veränderung unserer Gedanken wenn wir bewusst und aufmerksam sind merken das da was passiert.

00:30:22: Und das andere was für mich auch letzte Woche auch erst gekommen dieses genau das was du sagtest mit der Was ja häufig gesagt wird so dieser rote Bereich, da wird von Hyper-Aurausel, von Überaktivierung dann gesprochen und im blauen Bereich wird ja von Hypo-Aurausel also von dieser Unteraktivierungen gesprochen.

00:30:41: Und für mich war etwas was ich jetzt gerade erst gelernt habe dass diese Begriffe eigentlich gar nicht so präzise sind weil Hypo Aurausa dieses letargische und mein System schaltet komplett ab.

00:30:52: Ja keine Unteraktiverung des Nervensystems ist sondern eine Überaktivierung des parasympathischen Nervensystems, also dass wir diese zwei Nerven-Systeme haben das eine was Kampf ist und das andere was eben für Ruhezustand ist.

00:31:05: Und dass quasi der Ruhe-Zustand überaktiviert sein kann als Folge von Überbelastung, was halt dazu führt, dass der Körper sagt ja mal gar nix mehr!

00:31:14: Und dass das auch ne Überaktiverung ist und dass es auch Energie kostet, das war für mich komplett neu.

00:31:20: Danke dass du das so schön auf den Punkt gebracht hast.

00:31:23: Das finde ich immer großartig.

00:31:25: Ja, genau das.

00:31:26: aber ich habe jetzt noch eine Ergänzung zu dem was du gesagt hast.

00:31:28: Ich liebe es!

00:31:30: Ich hab dich wirklich sehr vermisst in meiner Solo-Folge da wäre ich auf viele Sachen nicht gekommen.

00:31:35: Du hast gerade gesagt die Gedanken können das nicht wirklich regulieren und da gibt's eine kleine Idee.

00:31:40: und jetzt hole ich mal wirklich wirklich raus.

00:31:44: Wir gehen davon aus.

00:31:46: Das ist noch nicht bewiesen und der Wissenschaftler, der das mal angefangen hatte zu beweisen, da wird es sehr zerrissen.

00:31:52: aber das wurden ja sehr viele große Denker bis wir uns angefangen haben die Hände zu waschen.

00:31:57: vor einer OP hat dieser Mensch seiner Kaputation verloren.

00:32:02: Es gab jemanden in Japaner Masuto heißt er glaube ich.

00:32:08: Das ist der Gedanke, der mir gerade so gekommen ist.

00:32:12: Der hat sich mit dem Thema Wasser beschäftigt und er sagt halt dass Wasser natürlich ein Energieträger, ein Frequenzträger ist.

00:32:19: Und je nachdem mit welchen Begriffen man Wasser konfrontiert verändert Wasser die Zusammenstellung der Moleküle Und dieser Gedanke ist gar nicht so verkehrt, also ich finde ihn großartig auch wenn er wissenschaftlich nicht belegt ist.

00:32:34: Weil der Mensch ist ja auch, ich glaube, sechzig Prozent aus Wasser.

00:32:37: Das bedeutet das was wir denken die Frequenzen unseres Denken verändert das fühlen.

00:32:43: und ich glaube jeder der jetzt mal eine Übung machen würde mit mir und einfach nochmal in die Augen schließen.

00:32:48: das könnt ihr gerne mal ausprobieren.

00:32:51: Und ihr denkt jetzt bitte das Wort Dankbarkeit.

00:32:54: Ihr denkt einfach nur das Wort Tankbarkeit, die jetzt einmal ganz kurz noch einfach Dankbarheit denken.

00:33:03: Fühlt mal nach Dankbarkeit und jetzt mach dich an einmal kurz die Augen auf, schließt dir sie wieder.

00:33:07: und jetzt denkt ihr bitte des Wort Krieg.

00:33:12: Und ihr müsstest eigentlich eine Veränderung der Körperlichkeit wahrgenommen haben?

00:33:17: Hast du mitgemacht denn?

00:33:19: Hast Du in einer Veränderungen der Körperlichkeit wahrnehmen können?

00:33:24: Ich bin wieder so ein Ausreißer, was dieses Experiment

00:33:27: geht.

00:33:27: Ja bitte, ich liebe Ausreise!

00:33:33: Ich bin viel erzogen worden mit dieser, hat wir glaube ich auch schon mal drüber gesprochen.

00:33:40: Du musst immer dankbar sein für das was du hast und alle haben es ja ganz viel.

00:33:42: Ah okay, Dankbarkeit ist für dich ein schlechtes Wort.

00:33:44: Genau!

00:33:47: Das ist natürlich voll nach weil sie war... Kannst du bitte jetzt mal lieber denken oder Sonnenschein oder Heavy Metal Musik?

00:33:53: Oder irgendwas positiv belegt ist?

00:33:57: Und wenn du das gemacht hast danach Krieg

00:34:03: Das ist jetzt... das ist schön, also nicht schön.

00:34:07: Aber spannend jetzt gerade dass ich schon vorher hätte sagen können es macht was körperlich mit mir Und ich hätte aber noch nie so klar benennen können, wie das jetzt gerade war.

00:34:18: Dass ich gemerkt habe, grade so Dankbarkeit und Krieg hat bei mir so ziemlich das gleiche Gefühl ausgelöst.

00:34:23: Ja klar, noch nicht!

00:34:24: Dann kam dieses Liebe-Dingens... ...und ich hab wirklich gemerkt, dass sich etwas öffnet.

00:34:30: Also, das ist ja absurd.

00:34:32: Also rein physisch zu sagen, etwas öftet sich, weil es geht ja nichts auf in dem Sinne.

00:34:38: Ich hab aber trotzdem das Gefühl, es öffnete sich etwas oder kriegt sich etwas zusammen.

00:34:44: Ja, das ist genau das, was allein der Begriff dazu führt.

00:34:46: Dass sich diese Richtung in die mein System arbeitet verändern.

00:34:51: Deswegen vielleicht ein kurzer Tipp meinerseits.

00:34:53: Das gebe ich allen meinen Teilnehmern immer mit wenn du das Gefühl hast Du bist jetzt gerade sehr hoch oder ja eigentlich sehr hoch dass es eher funktioniert schneller Wenn du dir einfach nur innerlich sagst Ich bin sicher Ich bin sicher, ich bin sicher.

00:35:09: Also wenn du einfach nur dieses Wort Sicherheit aussprichst und danke dafür für diese Ergänzung gern!

00:35:15: Und man Sicherheit für dich ein Begriff ist den du mit Sicherheit bedenkst.

00:35:19: Weil wenn du einen Begriff nutzt, den ich dir jetzt anbiete der für dich aber genauso wie du das gesagt hast Isabella Dankbarkeit die es bei mir so schlecht guckt wird... weiß ich nicht.

00:35:29: Grundsätzlich gehe ich raus, dass es vielleicht wie in meiner Welt ein schöner Begriff ist.

00:35:33: Ich finde etwas was dir eben dieses Gefühl von Sicherheit gibt und das verändert so viel.

00:35:39: deswegen glaube ich, dass Es so wichtig ist auch für uns selbst.

00:35:43: Wie rede ich mit mir?

00:35:44: Wie spreche ich mit Mir selbst?

00:35:46: weil wirklich diese Frequenzen Das hört sich ganz Spooky gerade an aber ich glaube da fest daran Dass der Mensch mehr ist als nur die körperliche Höhler Die wir so haben.

00:35:57: Und also wie spreche ich mit mir, welche Begriffe benutze ich insgesamt in der Sprache?

00:36:02: Also wenn nicht manchmal ein Unternehmen und so was höher war.

00:36:06: Ja wir müssen jetzt bis auf den letzten Mal kämpfen und lass uns die Munition sammeln bevor wer in die Verhandlung geht oder werde schon so.

00:36:13: Ich denke das führt sich jetzt mal so richtig kräftig rein.

00:36:17: Also das macht schon was mit dem System.

00:36:20: Gedanken sind wichtig auch die Gedanken sind richtig.

00:36:28: Da sind wir jetzt wieder, das ist schon wieder ein Thema für eine komplett neue Folge dieses zwei Sachen dazu.

00:36:37: Das erste Mal ist das eine Ding mit der Sicherheit dass ich gemerkt habe in meinem Leben ganz viel.

00:36:49: Ich hatte gestern mit meiner Freundin Unterhaltung dabei, habe ich einen Satz in den Raum beworfen, wo ich gesagt habe, ich bin noch nicht sicher ob ich voll hinter diesem Satz stehe.

00:36:56: Aber das fühlt sich gerade für mich irgendwie so an und ich mache das jetzt auch ganz provokativ auch wenn ich HörerInnen damit vor dem Kopf schoßen könnte.

00:37:03: Menschen die massiv viel Sicherheit suchen können mit Freiheit nicht umgehen.

00:37:09: Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich ganz viele Menschen sehe.

00:37:14: Die versuchen absolute Stabilität und absolute Sicherheit in ihrem Leben zu erreichen weil die panische Angst haben vor den ganzen Unsicherheiten die Freiheit mit sich bringt.

00:37:24: also das ist jetzt alle Optionen und ich kann entscheiden was ich mache.

00:37:28: niemand gibt mir vor was ich zu machen habe Und dann macht mir das Stress, dass ich jetzt selbst die Verantwortung für mein Leben habe.

00:37:34: Deswegen suche ich mir lieber etwas wo vielleicht sogar ein bisschen unterdrückt werde damit ich nicht mit dieser Unsicherheit von Freiheit zu tun habe und ich weiß der Satz ist hoch provokativ aber es ist etwas was wir auch in Beziehungen sehen, dass Menschen zusammenbleiben weil sie da sicher sind obwohl ihre Freiheit halt maximal eingeschränkt ist.

00:37:56: Ich glaube dass es Benjamin Franklin war der gesagt hat, wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt verdient weder das eine noch das andere.

00:38:08: Voll schön!

00:38:09: Ich mag den Gedanken und mir kommen jetzt wieder die Bündungsstealer in den... Also darüber könnte man sich noch stundenlang unterhalten vielleicht machen.

00:38:19: ich habe mir das aufgeschrieben.

00:38:20: Bündungstealer werden wir uns mal vornehmen weil das im privaten wie im beruflichen anwirkt.

00:38:25: Dein Gedanke der Sicherheit und Freiheit den mag ich ganz gerne.

00:38:28: Und er ist gar nicht so abwägig, wenn man sich zum Beispiel anschaut dass wir Menschen die vier Grundbedürfnisse haben alle allesamt und das jeder von uns bei irgendeinen Bedürfnis mehr oder weniger intensiver sich erfüllend fühlt dann gibt es diejenigen die eben mehr Sicherheit suchen durch Bindung Und es gibt diejenigen, die lieber diese Selbstwirksamkeit haben dieser Selbstentscheidung das was wieder in Freiheit sich übersetzt.

00:38:57: Beides kann genau den gleichen Umkehrschluss haben.

00:39:06: Ja mir ist gerade auch noch einfach aufgefallen dass ich die Begriffe gerade so verwendet habe, dass sie sagen du weißt nicht was passiert bei Freiheit und deswegen erzeugt das halt eine Ungewissheit.

00:39:16: ein anderes Wort für Ungewissenheit ist ja denn eben Unsicherheit an der Stelle Unsicherheit und nicht sicher sein.

00:39:24: Wenn ich nicht sicher weiß, was passiert bin ich nicht sehr sicher.

00:39:28: Das ist vielleicht offensichtlich für aber für mich ist das gerade so zugefallen Und du hattest es gerade noch mit den Affirmationen dieses Ich Bin Sicher Da finde ich das ganz interessant, weil ich lange Affirmationen verwendet habe die bei mir nicht funktioniert haben.

00:39:45: Da hab ich mich gefragt warum ist es eigentlich so?

00:39:47: Und da gibt's ja jetzt inzwischen auch Studien zu, die zeigen... Wenn du eine Affirmion wählst, die du dir selbst nicht glauben kannst!

00:39:56: Also wenn du wirklich so unsicher bist dass du dir nicht glaubst, dass du bei dir sicher bist dann bringt ihr auch der Satz Ich bin bei mir sicher nichts.

00:40:02: Deswegen ist halt super wichtig was du gerade gesagt hast.

00:40:04: Du musst das finden was für dich halt auch funktioniert Genau.

00:40:10: Jetzt habe ich noch einen anderen Punkt, aber der ist mir gar nicht in Fall.

00:40:12: Affirmation auch ein super Punkt.

00:40:15: Super wichtig damit richtig zu arbeiten weil da kann man so viel Unfug machen und was man es richtig macht sind das sehr nützliche Methoden und Werkzeuge und ich glaube umso mehr wir davon in unserem Werkzeugkasten haben desto schöner können wir das Leben meistern.

00:40:35: Mein Punkt ist mir nur gerade wieder eingefallen den wollte ich noch mal eben reinwerfen.

00:40:40: Wir hatten das in einer, in so einem Gruppengespräch auch und da merkte ein Mitglied in der Gruppe, merkte eben an hier ist gerade super viel Aggression im Raum drinne gar nicht im Sinne von Gewalt sondern dass wir gemerkt haben wir sind ja einen dynamischen Gespräch und eine Sache die mich auch grade ganz viel beschäftigt es gibt Menschen die sich gut Raum erkämpfen können und es gibt In dem Moment wo, also ich merke gar nicht in einem Gespräch wenn ich mehr Raum erkämpfe dass das eigentlich eine relativ aggressive Grundeinstellung ist mit der Ich versuche hier mir mein Rederecht zu sichern.

00:41:17: und dann Und bei uns geht es in der Gruppe eben ganz viel darum vorher zu fragen, ob man einen Kommentar zu dem anderen geben darf und so um ein Safe Space zu erhalten.

00:41:25: In diesem Setting wenn's um emotionale Sharing und so geht und da sagte der eine eben nur so ich würde mir wünschen dass hier im Vorher nachgefragt wird und das anders formuliert wird und dass man bei sich bleibt und dann sagt eine andere Teilnehmerin achso also geht es dir nur um das wording?

00:41:40: Also wie man das formuliert welche Worte man will woraufhin er sagte Nur das wording gibt es nicht!

00:41:47: Also du kannst nicht exakt den gleichen Inhalt nur mit anderen Worten ausdrücken.

00:41:53: Die Worte, die wir wählen genau das was du gesagt hast so entscheidend weil die ganzen Konnotation also fast.

00:41:59: wir wissen noch so wenig darüber wie Sprache verarbeitet wird.

00:42:02: aber du sagst ein wort und mein Hirn fängt an alles im umfeld das wissen wir aus der primingforschung und so alles drum herum zu aktivieren und irgendwelche Emotionen mit auszuschütten.

00:42:11: es ist super wichtig dass wir darauf achten, welche Worte wir verwenden und ob das Wort gerade wirklich das ist.

00:42:21: Was wir da sagen wollen?

00:42:22: Ich hatte das eben gestern auch in einer Diskussion.

00:42:24: einfach das Wort behindert durch das Wort beeinträchtigt zu ersetzen ohne dass dann ein Wechsel in der Intention drin ist bringt halt überhaupt gar nichts.

00:42:31: Das sind nur die Worte zu ändern.

00:42:35: Ja, wir könnten noch Stunden machen weil ich jetzt gerade das Wort... Herausforderung und Problem haben.

00:42:40: wir habe.

00:42:41: Was in den Unternehmen so schön gespielt wird, wo ich wirklich wöchentlich mit diesem Thema konfrontiert werde als ich glaube, wie hat er?

00:42:50: Das ist auch schön.

00:42:51: Ich habe heute eine ganze Liste aufgeschrieben an Stichpunkten, denen wir uns mal widmen können in der Zukunft.

00:42:58: Lieber Jan-Dieser Greier ist noch lange nicht abgeschlossen mit uns beiden, glaube ich.

00:43:02: Wir haben noch ganz viel.

00:43:04: Und wir sind jetzt Oberfläche des Nervensystems gekratzt, oder?

00:43:11: Dafür haben wir das... Ein Schüler sagt bei mir immer so, aber wir haben jetzt nichts von dem geschafft was wir uns vorgenommen haben.

00:43:17: Wo ich sage ja, weil wir haben ganz viele andere Sachen geschafft die alle genauso wichtig sind.

00:43:22: Also wenn ich mich danach hinsetze und mache mal eine Liste von allen Inhalten die wir gemacht haben und behaupte im Nachhinein dass war das Ziel dann haben wir ganz viel erreicht.

00:43:30: Aber gut.

00:43:31: Dafür sind wir ja bekannt, dass wir ungeskriptet einfach in das Gespräch rein plumpsen und schwimmen in diesen Gedanken und da entgegenkommen.

00:43:40: ich danke dir sehr für diesen Fluchen an Gedankenausdauert hat mir sehr viel gemacht.

00:43:45: wie immer Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen Und wünsche dir auch jeden Fall schon mal jetzt ein schönes Wochenende.

00:43:54: Du hast es so schön kultiviert als du mit Christoph die folgen gemacht hast Gumpa gumpa, außer dich zu fragen.

00:44:02: Ein Tipp um das Nervensystem zu gagulieren von Dr.

00:44:06: Jan Michask!

00:44:12: Ja ich habe meine Technik gerade noch gar nicht mit in den Raum geworfen und deswegen mache ich nun mal einen Ausschnitt davon.

00:44:17: Kälte?

00:44:19: Das ist etwas... Ich habe das so lange, weil ich mag Kälten nicht Und Kaltduschen ist für mich wirklich etwas, wo ich sage oh nee nein unangenehm und so wie können Leute das?

00:44:29: Es ist einfach nicht zu unterschätzen, was für einen Effekt das auf das Nervensystem hat.

00:44:34: Man sagt ich bin gerade total gestresst, kalt duschen so dass es so unangenehm ist und dann hinsetzen und mal gucken was das Nervensystem eigentlich gerade tut.

00:44:43: und das ist eine Möglichkeit um richtig schön das Nerfensystem kennenzulernen ohne es gleichzeitig runterzubringen.

00:44:54: ganz wenig Zugang zur Atmung.

00:44:55: Das ist für mich ganz schwierig und jeder hat ja seine eigenen Zugänge, für die meisten funktioniert Atmungen bei mir ist es halt ganz schwierig.

00:45:02: Deswegen... Und eine kalte Dusche ist wirklich etwas, wo ich sage, das ist einfach!

00:45:06: Ich muss nicht nachdenken und das geht ja in Dysregulation noch nicht nach denken was mache ich jetzt sondern zack badet immer Dusche kalt aufdrehen so lange wie's geht und dann hinsetzen und warten und schon sieht die Wälder nach raus.

00:45:22: Wundervoll, ich liebe das in deiner Welt mal ein bisschen mit Einblick zu bekommen.

00:45:26: Weil es nicht so anders ist als meine.

00:45:27: Ich sitze und atme und es funktioniert!

00:45:30: Also mich des total schönen Danken dafür Jan.

00:45:33: also wir drehen uns nächste Woche am Freitag wieder.

00:45:36: ganz liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende.

00:45:40: Nächste Woche heißt das wieder jeder Stimme zählt.

00:45:43: Bis dann

00:45:45: Das war jede Stimme Zelt der Podcast rund um emotionale Intelligenz und Wirkung.

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