Wie Meditation hilft und welche Formen es von ihr gibt - "Jede Stimme zählt!" Folge #37
Shownotes
Isabella Herzig - HERZIG EQ
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Credits Podcast: Jede Stimme zählt! Host: Isabella Herzig Gast: Dr. Jan Michalsky Produktion: Herzig-EQ
Transkript anzeigen
00:00:03: Jede Stimme zählt.
00:00:02: Der Podcast rund um emotionale Intelligenz
00:00:04: und Wirkung
00:00:05: mit Isabella Herzig und Dr.
00:00:07: Jan
00:00:07: Michalski.
00:00:10: Hallo, willkommen zu jeder Stimme Zählt wieder mal am Freitag und wieder mit meinem Gast Dr.Jan Michalske.
00:00:20: Eigentlich bist du gar kein Gast mehr Jan weil diese Reihe die wir gemeinsam begonnen haben die auf zehn Folgen programmiert gewesen ist, hat sich jetzt für selbstständig und du bist mein Co-Moderator.
00:00:32: Du machst eigene Folgen und eigentlich darf ich dich gar nicht mehr als Gast sondern als meine Co-Monitor begrüßen.
00:00:39: Dr.
00:00:40: Jan Michers, wie schön dass du da bist!
00:00:42: Danke das ich wieder hier sein darf.
00:00:44: Und natürlich haben wir auch meinen Co- Moderator unseren Host hier dabei Isabella Herzich unsere Expertin für emotionale Intelligenz.
00:00:51: Ich danke dir sehr lieber Jan.
00:00:54: heute nach... zwei Wochen, in denen wir uns nicht gesprochen haben und ich in der Zwischenzeit auch so Urlaub genießen durfte.
00:01:09: wieder mal zu mir gekommen bin, habe ich viel darüber nachgedacht was so unsere letzten Gespräche waren und wir waren viel bei der Regulation vom Nervensystem angekommen.
00:01:19: Wir haben viel darüber gesprochen wie stressig auf uns auswirkt und sind dann mit deinen tollen Tipps die ich nie vergessen werde mit dieser Kälte kann es mich bis heute noch nicht anfühlen dazu gekommen uns zu überlegen Wie kann ich das regulieren?
00:01:33: Und eine Idee die wir beim letzten Mal entwickelt haben und weitergegeben haben war Meditation.
00:01:40: Meditation aus dem Bereich, was kann mir das bringen?
00:01:44: Ich habe glaube ich damals erzählt dass ich jeden Morgen um fünf meditiert habe derzeit lang dann wieder aufgehört habe und im Urlaub hab ich wieder angefangen.
00:01:52: also ich bin jetzt wieder dabei in meiner alten Routine und merke wie gut mir das tut wieder bei mir zu sein.
00:02:01: und weil du Meditation auch anwendest und dich super damit auskennst.
00:02:09: Und wenn ich dir so gerne zuhör, würde ich mich wahnsinnig freuen, wenn du unsere Höherin abholst und einfach den Nutzen von Meditation aus deiner Sicht, aus deine Erfahrung einmal runterbrechst.
00:02:24: Die Böhne ist deine!
00:02:27: Das ist ein guter Startpunkt weil Wir haben ja in unserem, unseren HörerInnen werden ja vermutlich massiv viel Führungskräfte und Vertriebler usw.
00:02:41: sein die alle natürlich das Thema Meditation schon mal in irgendeiner Form gehört haben.
00:02:45: Das ist ja ganz lange in der Businesswelt auch so dass ... Der Modetrend würde ich jetzt mal sagen schlecht hingewiesen.
00:02:52: Ich meine inzwischen es ist vermutlich schon so fünfzehn-zwanzig Jahre her, daß er seine Hochphase hatte aber es wird halt immer noch gemacht.
00:03:00: Ich weiß nicht, da kannst du vielleicht noch mal was zu erzählen an gegebener Stelle.
00:03:04: So die Standardargumente für Meditationen, die du hörst.
00:03:07: Das ist eben so die kognitive Leistungsfähigkeit und Stressreduktion und sowas hat.
00:03:12: Und ich würde tatsächlich heute gerne ein bisschen auch über die Sachen reden, die jetzt gerade in der Forschung ein bisschen auftauchen und die für mich aus dieser ganzen Emotionsregulation und Mental Health Geschichte halt super interessant sind.
00:03:28: und zwar der eine Bereich, also wir können gleich gerne auch noch unsere Lieblingsmeditationstechniken teilen weil ich weiß dass du eine ganz andere hast als ich.
00:03:36: Und ich habe so drei zwischen denen nicht immer so hin- und herswitche die alle ganz unterschiedliche Ziele verfolgen.
00:03:43: Ich würde aber sagen wenn es erstmal um Nutzen geht warum eigentlich meditieren?
00:03:47: Warum gehen wir jetzt in ne Folge rein mit?
00:03:49: wie kann man meditieren?
00:03:50: was gibt's da so erst mal ein bisschen zu gucken was hab' ich eigentlich davon.
00:03:55: Für mich war einer der ausschlaggebenden Punkte überhaupt.
00:04:00: Und das ist super weird für mich gewesen, weil ich sagen würde, ich meditäre jetzt seit ich fünfzehn bin.
00:04:07: also es sind jetzt vier und zwanzig Jahre die ich mich schon on-off immer mal mehr intensiv und weniger mit Meditation beschäftige immer aus ganz unterschiedlichen Gründen.
00:04:18: und es ist erst vor vier oder fünf Jahren gewesen dass ich einen Satz gehört habe wo ich gesagt hab auch so dafür Und ich habe vorher immer diesen Anspruch gehabt, du setzt dich hin und du versuchst egal welche Meditationstechnik du hast.
00:04:34: Du versuchste halt deinen Geist zur Ruhe zu bringen!
00:04:36: Du versufst nicht zu denken sondern eben beim Atem zu sein oder bei der Wahrnehmung oder bei einem Mantra und so was... ...und ich dachte immer das Ziel ist es... ...zu versuchen den Geist solange wie möglich auf diesem einen Gegenstand fokussiert zu halten also den ruhigzuhalten.
00:04:53: Und ist es bestimmt auch in einigen Meditationstechniken?
00:04:56: Aber es war aus einer Folge von, ich weiß leider überhaupt nicht mehr wer der Gast war.
00:05:02: Es ist aus der Duncan Trussell Family Hour gewesen und da sagte so eine Meditationsmeisterin, es geht nicht darum den Geist ruhig zu halten sondern es geht darum immer wieder zu merken dass der Geist nicht ruhig ist und wieder zurückzukehren.
00:05:17: Und das hat für mich alles verändert, weil ich dann nicht mehr da gesessen haben hab gedacht.
00:05:21: Okay atmen eins zwei was gab's denn heute?
00:05:24: zum Frühdach verdammt und sich drüber geärgert dass man wieder abgeschweift ist?
00:05:28: Und inzwischen denke ich so ne das ist ein Geschenk.
00:05:30: jedes mal wenn ich abschweife und ich merke Dass Ich Abgeschweif bin Kehr ich halt wieder dazu zurück.
00:05:37: und dieses dieses Noticing dieses ich bemerke dass es passiert ist und die Frage ist warum ist das wichtig?
00:05:44: Und wir haben ja schon.
00:05:46: also die Themen, die wir miteinander besprochen haben aber auch noch mal zurück auf das was ich mit Christoph hatte.
00:05:50: Mit der offenen Hand dass wir gesagt haben Der Trick an dieser diese Technik der offene hand ist halt eigentlich nicht dieses.
00:05:57: Ich checke meine biases ich checke meine trigger und sowas.
00:06:00: Sondern ich bemerke überhaupt erstmal dass sich das tun sollte.
00:06:04: Also ich merke da bin ich gerade in einer nicht gewaltfreien kommunikationen eine Nicht wertschätzenden Kommunikation.
00:06:09: Da Ist Gerade ein Missverständnis.
00:06:11: Dafür muss ich dann etwas reingehen, was in der Wissenschaft gerade als Metacognition bezeichnet wird.
00:06:16: Ich gehe raus aus der Situation und merke von außen hoch das ist das, was passiert.
00:06:21: Das würde ich sagen, dass es eine extrem große Vorteil den Meditation bringt, dass wir nicht mehr so in der Situation drin sind sondern merken du steckst jetzt gerade viel zu sehr da drinnen, du bist gerade getriggert, du hast ein Bayes Du redest gar nicht so wie die Situation das erfordert um daraus gehen zu können.
00:06:39: Das ist für mich der eine große Vorteil.
00:06:42: Absolut, ich finde ihn großartig weil Aufmerksamkeit ist etwas was wir brauchen.
00:06:49: im Alltag.
00:06:50: gerade um in der Führung oder insgesamt und miteinander gut auszukommen ist Aufmerksamkeit wichtig.
00:06:56: also zu merken wie wirke ich auf andere heißt nur nehmen diesen Moment wahr.
00:07:02: Und ich kann im Moment sagen, da habe ich etwas gemacht was eine Wirkung hatte die ich mir gar nicht gewünscht habe.
00:07:06: also daher finde ich das großartig das aus dieser Perspektive zu betrachten.
00:07:11: Ich hoffe dass viele sich das mal mitnehmen weil es glaube auch ein wenig erleichtern ist für diejenigen, so wie du, die dann sagen, ich muss jetzt unbedingt an nichts denken.
00:07:21: Und sobald ich an etwas denke ist das schlimm, weil wir diese Bewertung haben, bin ich aber dieser Bewertungs-Switcher und sage hey nein!
00:07:29: Ich war jetzt erfolgreich.
00:07:30: Ich habe gemerkt dass ich abgetrüftet bin.
00:07:32: Dann ist es auch eine viel entspannter Art mit uns zu gehen oder?
00:07:36: Ja total also man hat ja noch einmal diesen ganzen kleinen Erfolgserlebnis.
00:07:40: soweit.
00:07:40: Guck hab' ich dich wieder erwischt.
00:07:43: Und im Prinzip Wir haben ja auch schon darüber geredet, ich habe nochmal wieder was mit meinen Schülern immer mache dieses hier ab in den Moment gucken was passiert gerade.
00:07:54: Ist es genau das?
00:07:55: also wir haben ja diese ganzen Automatismen wir haben die ganzen Muster wir funktionieren ja.
00:07:59: je nachdem welche Zahlen welche Studien du dir da anguckst wird gesagt.
00:08:04: Fünfzig bis achtzig Prozent der Zeit die wir im Alltag verbringen sind Automatismen sind einfach nur Muster die ablaufen.
00:08:11: Aber es ist ja nicht so, dass wir dahinter stehen und der Maschine zugucken wie sie das durchführt.
00:08:15: Sondern wir sind ja voll drin und denken, wir sind bewusst und denken Wir haben die Entscheidungen und wir treffen das alles.
00:08:21: aber eigentlich ist es so wie dieses Wie heißt es?
00:08:24: Libé Kennst du das Libé-Experiment mit dem Knopf?
00:08:29: Finde ich ganz wichtig.
00:08:29: einfach würde ich mal für unsere Hörer in den Raum werfen.
00:08:34: Ich finde das einfach so abgefahren.
00:08:36: Dieses Experiment.
00:08:37: da sitzt man im Raum eine Apparatur vor sich, wo zwei Lampen sind und zwei Knöpfe.
00:08:43: Und es ist ich glaube an EEG angeschlossen was zur Hirnwellenmessung da ist.
00:08:48: Die einzige Aufgabe ist dass man diese Knöpfel halt drücken soll und soll sich spontan entscheiden ob man den rechten oder den linken drückt.
00:08:57: Man kann feststellen also der Aufbau war dann so das irgendwann gemessen wurde wann das Gehirn sich entscheidet welchen Knopf es drücken möchte.
00:09:09: Und in dem Moment, wo quasi die Kappe wusste welchen Knopf ich drücke ging die Lampe an.
00:09:17: Das Abgefahrene an dem Experiment war das man festgestellt hat diese Lampe ist angegangen kurz bevor die Person nicht nur den Knopf gedrückt hat sondern bevor sie die Entscheidung getroffen hat den knopf zu drücken also bevor.
00:09:29: ich denke jetzt habe ich die Entscheidung Getroffen und mein Gehirn hat aber ich glaube zweihundertfünfzig Millisekunden vorher Die Entscheidung schon getroffen und setzt quasi nur noch mein bewusst sein davon in Kenntnis.
00:09:45: Lässt mein Bewusstsein aber in dem in dem Glauben, dass es die Entscheidung getroffen hätte während der Entscheidung aber komplett automatisch schon im Hintergrund abgelaufen ist.
00:09:53: Und das ist eben ganz viel so was wir denken.
00:09:55: wir entscheiden Aber ganz viel Leben automatisiert ist und wir können eine Entscheidung gar nicht richtig bewusst treffen, wenn wir nicht aus diesem Muster rausgehen.
00:10:04: Und merken dass wir gerade unbewusst sind und genau das ist was Meditation zum Beispiel tut.
00:10:09: Dass wir eben darauf achten.
00:10:10: hey wo bin ich eigentlich gerade?
00:10:12: wer bin ich?
00:10:12: Eigentlich gerade was passiert hier eigentlich?
00:10:14: gerade um denn auf diese Meterhebenen zu kommen und nicht nur aus den Mustern herauszulegen?
00:10:19: Ein total schöner Aspekt, den du da jetzt reingeworfen hast.
00:10:22: Es gefällt mir gut, sollte man eine ganze Folge zu machen.
00:10:24: Schnelles Denken, langsames Denken.
00:10:27: Ja auch eine Buchempfehlung direkt von Daniel Kannemann.
00:10:30: Also ein ganz großartiger Art zu beschreiben wie wir auf diesen Autopiloten fokussiert sind quasi und nicht eben selbst... also wir glauben dass wir denken aber im Endeffekt werden wir gedacht von unserem Unterbewussten und das ist wirklich total spannend.
00:10:46: Und was ich jetzt gerade noch als Gedanken dazu habe, wir haben ja auch nicht nur die gleichen Muster-Taktik, sondern wir denken an etwa sechzigtausend Gedanken sagt man und davon auch achtzig Prozent immer dieselben.
00:11:00: Das bedeutet, dass wir uns da auch wieder im Karussell drehen mit unseren Gedanken.
00:11:05: Und einfach die Metameditation ist ja immer von oben drauf zu gucken und zu sagen okay das was ich da denke, ist es wirklich wahr?
00:11:13: Was ich denke daraus kann man eine eigene Meditation dann machen für sich.
00:11:22: Habe ich jetzt gar keinen Anknüpfungspunkt zu.
00:11:26: Also wenn du da noch was zu sagen möchtest, ich würde es sonst...
00:11:28: Ich hab gerade ganz viele Sachen im Kopf durchgedacht als du gesprochen hattest und der habe so meine Meditationsarten mal analysiert und geguckt.
00:11:41: Und ich finde das total schön mit dieser Aufmerksamkeit.
00:11:43: Das gefällt mir richtig gut!
00:11:47: Praktiziere ich viel zu selten, habe ich gerade so für mich gedacht.
00:11:51: Ich bin viel mehr wirklich in diesen Meditationen die mein Geist wirklich ruhig gehalten sollen weil er eben nicht zur Ruhe kommt und deswegen fokussiere ich mich vielmehr.
00:12:02: Ich mache im Moment ganz viel von diesen Meditationsen die mit Frequenzen arbeiten.
00:12:08: also Wir sind alle eine Frequenz, ja?
00:12:11: Und je nachdem mit welchen Frequenzen ich mich gerade hier versorge, bis da höher oder niedriger ist meine eigene Frequence.
00:12:21: Deswegen arbeite ich gerade ganz viel mit Tönen.
00:12:25: Das ist so, wenn du mich morgens mal sehen würdest, wirst du dich wahrscheinlich sehr amüsieren.
00:12:29: So wie mein Mann das morgens tut, wenn ich dann so sitze und unterschiedliche Töne von mir gebe, weil es einfach meine Meditation im Moment ist.
00:12:37: Die finde ich interessant.
00:12:38: Die habe ich neu entdeckt und die machen mir im Moment Spaß und ich habe das Gefühl dass sie auf mich gut wirkt.
00:12:47: kann mir vorstellen, also ich hab mich selbst mit den ganzen Frequenzen und so was da auch an Brown Noise und White Noise und Pink Noise und sowas gibt.
00:12:54: Auch noch überhaupt nicht auseinandergesetzt.
00:12:56: das ist bis jetzt etwas immer so irgendwie in der Peripherie.
00:12:59: Ich wusste dass es existiert aber ich habe mich selbst noch nicht damit beschäftigt.
00:13:05: Ja genau dieser Punkt, das ist glaube ich das worum sich alles im Material dieses runterbringen, dieses den Geist beruhigen.
00:13:14: Ich würde einfach mal in den zweiten Punkt reingehen, ich glaube da ist so eine gewisse Verknüpfung drin.
00:13:21: Und zwar wenn wir uns...ich kriege jetzt nicht so richtig die Brücke das jetzt ein bisschen härterer Cut Das Ego!
00:13:34: Das ist ja immer so ein Thema dass wir sagen, das worin wir uns ja verlieren wenn wir automatisch sind.
00:13:41: Ist ja, dass wir dieses Konstrukt unserer Identität haben und das agiert sich halt eben einfach aus Und Wir können ja feststellen Das ist ja auch etwas was wir Was wir schon zu unseren mental health Sachen hatten Dass die behauptung ist Jetzt depressione und angststörung ist eigentlich auf einer zugrunde liegenden Ebene eine form von egoismus In anführungszeichen dass wir Sagen da ist das ego zu stark, zu überbetont.
00:14:09: Das ist halt sagt oh mein Gott alle haben es auf mich abgesehen, überall sind Gefahren ich muss mich selbst verteidigen und alles was ich gemacht habe ist schlimm und dieses ganze Katastrophisieren dass man feststellen kann das ist ganz viel mit einer Überaktivität Und das ist alles noch in der Entwicklung.
00:14:29: Ja, da wird ganz viel genau dran geforscht.
00:14:31: Einige sagen es totaler Blödsinn und andere sagen ne, da ist ganz viel dran.
00:14:34: Also kann sein dass die Folge sehr schlecht altert.
00:14:37: aber das ist das was wir jetzt halt gerade wissen.
00:14:40: Dieses Konzept des Default Mode Networks, dass wir sagen da sind irgendwie sechs Hirnareale fünf, sechs, fünf bis sieben... ...die da zusammenarbeiten mit biografischen Informationen und Abgrenzung von der Umwelt und so.
00:14:53: und das ist unser Ego Und das ist der Standardmodus in dem quasi unser Gehirn zurückfällt, wenn es gerade nichts tut.
00:15:00: Das wir denn da sind und dann haben wir so ein Standard-Netzwerk und das rattert die ganze Zeit und erhält quasi unsere Identität aufrecht.
00:15:07: Und dass man feststellen kann, dass das überaktiviert ist, wenn wir zum Beispiel eben eine Angststörung haben oder eine Depression haben.
00:15:14: Dass genau dieses was eben unsere Identitet festig und starrer macht.
00:15:18: Dass das eben in Überaktiverung ist.
00:15:22: Was ich daran eben so super spannend finde, ist dass man feststellen kann das Meditation genau das runter reduziert.
00:15:29: Das ist Default-Mode Network, dass diese ganzen Herrenareale weniger zusammenarbeiten und im Prinzip genau das passiert worüber wir gerade gesprochen haben dieses was in der Forschung grade als Decentering bezeichnet wird.
00:15:43: also normalerweise liegt unser Fokus da drin in der Identität.
00:15:47: Und wenn wir uns zum Beispiel was du gesagt hast mit diesem Meter, ich guck mir das mal.
00:15:50: Ich gucke mir die Gedanken von oben an und ich gucke mich die Emotionen vom oben an dass sich aus dieser Identifikation mit diesen Gedanken und der Identität rausgehe und dadurch wird dieses Netzwerk schwächer Was dazu führt dass eben zb Stress abnimmt und diese Angstgedanke abnehmen und diese dieses depressive Ruminieren abnimmten?
00:16:09: Das ist gerade eben etwas was auf der einen Seite super in Stress den Geist zur Ruhe bringt Auf der anderen Seite gerade ein ganz großes Mental-Health-Thema.
00:16:17: Ganz viele Gedanken, ganz viele Gedanken kriege ich jetzt auch gar nicht untergebrochen.
00:16:21: Meist raus!
00:16:22: Total spannend.
00:16:23: also wir wissen ja so wie du das schon sagst, Meditation ist auf jeden Fall ein Instrument was mir hilft wenn ich mit meinen Emotionen nicht so ganz klar komme.
00:16:35: Also ob dieses Depressiv sein ist eher pathologisch... Ich denke also, dafür weiß ich nicht ob wir damit Meditationen gegenkommen.
00:16:44: Wir können sicherlich unterstützen aber um da überhaupt nicht reinzukommen wäre das schon eine schöne Prävention wenn ich da anfange regelmäßig mich damit zu beschäftigen und mein Gedanke... Also ich bin jetzt gerade ein bisschen konfuss weil ich so viele Gedanken gleichzeitig habe.
00:17:02: Kennst du Dr.
00:17:03: John Dispenser?
00:17:05: Jo, das Penzer.
00:17:06: Ja
00:17:08: genau.
00:17:08: Ich hatte mal eine Zeit lang seiner Meditation gemacht.
00:17:11: Das ist schon ein bisschen länger her und bei ihm ist es immer der schwarze Raum.
00:17:15: du gehst immer in so einen schwarzen Raum und irgendwann mal löst sich dein Ego komplett auf.
00:17:20: also du bist gar nicht da Du bist der Raum Und dadurch kannst du halt neue Erfahrungen machen.
00:17:26: Das hätte ich gerade auch für mich gedacht hey dieses Ego wer bin ich?
00:17:30: Was bin ich?
00:17:31: kann ich dass in der Meditation verändern.
00:17:34: Also ich habe gerade ganz viele konfuse Gedanken, du darfst einfach weiter bei Meditation sprechen?
00:17:38: Ich bin confuss in Gedanken es wird wahrscheinlich mehr
00:17:42: werden.".
00:17:43: Das ist vollkommen okay.
00:17:45: das ist glaube ich dem Thema auch sehr angemessen.
00:17:48: Ich würde tatsächlich an der Stelle einmal reingregen was dieses Pathologische angeht dass Gerade das ist, was eben in der Forschung jetzt auch immer mehr aufkommt.
00:17:57: Zu gucken welche Wirkung hat Meditation gerade bei Therapieresistenter Depression?
00:18:03: Und dass festgestellt wurde, dass Gesprächstherapie oder Antidepressiva allein nur wirklich einen Effekt haben, der marginal besser als ein Placebo und dass man feststellen kann wirklich nachhaltig also wirklich mit einem signifikanten Effekt kriegen wir das hin wenn Gesprächstherapie mit mindfulness, also mit dieser Achtsamkeitsmeditation verbinden.
00:18:27: Also es ist gerade im pathologischen Bereich wo man feststellen kann dass das eventuell eben grade bei Depressionen die sonst nicht therapiert werden können, dass diese Perspektivwechsel dieses Decentering da möglicherweise so ein Durchbruch gerade ist.
00:18:44: Das wäre natürlich eine super super schöne Idee ne?
00:18:46: Wenn wenn das hilft.
00:18:48: Ich habe für mich immer gelernt und deswegen finde ich das total spannend.
00:18:52: Erweitert gerade meinen Horizont, Dankeschön dafür!
00:18:55: Und ich habe immer gelernt, dass er gerade weil dieser Emotionsregulation, weil die Amygdala und sonstiges der unglaublich aktiv ist, Produktion der Hormone rauskönnen oder der Botenstoffe raus können, indem wir in das Denken reingehen.
00:19:09: Indem wir wirklich den prefrontalen Cortex anschmeißen und sagen okay was denke ich hier gerade?
00:19:14: ist es wirklich wahr?
00:19:16: Da muss sich ganz andere Areale im Gehirn ansprechen als die die meine Emotionen da immer wieder befeuern und dadurch werde ich schon ruhiger.
00:19:25: Das ist... Ich habe gerade gestern mich beschäftige mich ganz viel gerade aktuell mit Ramana Mahashi.
00:19:34: Und bei ihm ist das auch so, dass er... und da muss ich grad die ganze Zeit dran denken, dass der hat ja einen ganz anderen Ansatz was diese Meditationstechnik angeht weil er wirklich... und das ist etwas... Da kommen wir jetzt wieder in kleine Geilen rein Was?
00:19:53: Ich unfassbar spannend finde, dass er auch eine kognitive Frage stellt.
00:19:58: Und die Frage, die er ja stellt ist wer bin ich?
00:20:01: Wer denkt das gerade, wer fühlt das grade?
00:20:04: und das wirkt erst mal nach einem kognitiven Zugang also nach etwas was auf den Präfrontal Cortex aktiviert.
00:20:12: Das Problem ist ja aber Dass man in dem Moment wo man versucht wirklich zu ergründen Wo kommt das eigentlich her?
00:20:18: Das ganze System quasi auseinander fällt weil es keine kognitive Antwort, keine rationale Antwort auf diese Frage gibt.
00:20:27: Das heißt man stellt sie eine rationale Frage die man nicht beantworten kann.
00:20:30: es hat so ein bisschen was von diesen japanischen Koans das mit dem wenn im Wald einen Baum umfällt und keiner da der gehört hat erzeugt da ein Geräusch.
00:20:39: dass ist so ne...das ist so n bisschen unsinnig sein muss damit sich das Gehirn quasi daran abarbeitet.
00:20:44: Und er sagte die anderen Meditationsformen wo er sagt ich nehme mir nen Mantra oder ich guck mir die Gedanken an oder sowas sind im Prinzip vergleicht das immer mit dem Elefanten, der mit seinem Rüssel die ganze Zeit irgendwie rum schlackert.
00:20:57: und wenn man den aber eine Kette gibt, die er festhalten kann.
00:21:00: Denn ist der Rüssel ruhig!
00:21:03: Und so ist es dann halt eben auch mit dem Geist.
00:21:05: Man gibt ihm was zu tun damit er nicht beschäftigt ist.
00:21:09: Ramana Mahashi sagt daneben an dieser Stelle in dem Moment wo ich mir die Frage stelle wer bin ich?
00:21:16: Das scheint... ... das Default Mode Network zu deaktivieren.
00:21:20: Das ist jetzt eine hypothetische Aussage, dass der Zusammenhang wird jetzt gerade untersucht ob Mindfulness genauer das tut... aber wenn ich mir das angucke quasi dieses Netzwerk diese Ego Identität dann fängt es an sich so ein bisschen auseinanderzufallen und dann kann's keine Gedanken mehr produzieren.
00:21:36: also ich nehme quasi durch diese Meditationstechnik die Ursache für das Denken schon raus Und im Endeffekt führen alle Meditationstechniken auf, wenn ich mich auf den Atem konzentriere.
00:21:47: Ich konzentrier mich so lange darauf bis im Endefekt ja wie du sagst mit dem Raum auch die Konzentration sich auflöst und nicht am Ende halt nur noch bin.
00:21:55: Dann bin ich wieder an dem Zustand.
00:21:56: es sind unterschiedliche Wege um da hinzukommen.
00:21:58: zu sagen das ist die Ursache des Denkenshörder
00:22:01: Super schön.
00:22:02: Man will jetzt mal kurz vielleicht praktischer werden und überlegen, weil du am Anfang gesagt hast wir haben unterschiedliche Meditationsformen.
00:22:10: Sie haben zwei, drei schon verraten die du praktizierst an einer, die ich praktiziere.
00:22:15: was würdest du sagen fällt dir spontan noch ein als Meditations-Form?
00:22:23: Ich habe tatsächlich auch diese drei, die ich immer durchwechsel.
00:22:25: Das eine ist jetzt eben das neuere was ich mache, diese wer bin ich Frage zu stellen?
00:22:30: Zu sagen und da sind wir ja auch wieder bei dem offene Hand-und bemerkenden Ding dass sich jedes mal wenn ich merke baut oder wenn ich getriggert dann macht mich etwas wütend, da frustriert mich was es kommt ne Angst hoch oder so.
00:22:42: Dass ich mich frage Wer fühlt das gerade?
00:22:46: Und die Antwort ist in logischer Weise mein erstich.
00:22:47: und der ist aber die Frage wer ist denn ich?
00:22:52: Und daneben nicht zu sagen so, ja das ist Jan und er ist Lehrer.
00:22:55: Nee nee!
00:22:56: Wer ist das im Kern?
00:22:59: Sich diese Frage zu stellen führt halt dazu dass man dann immer... Das kann man super am Alltag machen.
00:23:04: Immer wieder in einer Situation so wer bin ich eigentlich?
00:23:06: und dann kommst du Snaps in dieses Bewusstsein rein.
00:23:09: also das eine was ich mache?
00:23:12: Ich muss dazu jetzt sofort was sagen, Jan.
00:23:14: Ja!
00:23:14: Ich finde das so genial, weil sehr viele Menschen... Also ich würde es sogar jeden statt eines Morgensgebetes anbieten sich zu fragen wer bin ich wirklich?
00:23:28: Wer bin ich?
00:23:29: Weil ist eine Frage die wir uns viel zu selten stellen.
00:23:32: und wenn wir zum Beispiel die Frage stellen wer bin nicht ohne diese Rolle ihrer zu sein, wer bin ich ohne diese Rolle Unternehmerin zu sein?
00:23:43: Wer bin ich dann ab Ende und ich glaube wenn wir uns diese Frage beantworten können.
00:23:49: Und denn in uns ruhen und sagen hey Ich bin auch ohne all das was ich zu sein scheine Bin ich Können wir glaube ich viel besser mit dem Leben umgehen.
00:24:02: Können viele besser auftreten, können viele selbstbewusster durchs Leben gehen?
00:24:06: Weil wir uns dann über etwas viel existenzielles definieren als über diese Rollen.
00:24:14: was für ein schöner Gedanke.
00:24:16: Ja wunderbar genau das!
00:24:20: Denn gerade in dem Moment wo wir aufstehen ich bin jetzt eine viel beschäftigte Führungskraft und ich stehe auch von das erste was ich habe ist meine to-do Liste, dass ihr sagt was muss heute noch gemacht werden welche Spräche stehen an?
00:24:30: und dann steh quasi auf habe dieses gesamte Potenzial von dem was ich sein kann und beschränkt es sofort auf diese Rolle der Führungskraft.
00:24:37: Und sich erst mal morgens ein Raum zu geben damit sich nach dem Tiefschlaf Die Persönlichkeit erst mal überhaupt entfalten kann und nicht sofort gefannelt wird wieder rein in diesen kleinen Aspekt von dem, was wir sind.
00:24:50: Find ich ganz wichtig!
00:24:51: Und das mach' ich tatsächlich jetzt auch jeden Morgen und hab gemerkt dass das einen wahnsinnigen Unterschied macht... ...dass für mich.
00:24:57: das, was mich an Morgenden so stresst wirklich das ist, dass sich alt aufwache und sofort denke, was muss ich tun?
00:25:02: Wer muss ich heute
00:25:03: sein?!
00:25:04: Und mir vorher nicht die Zeit geben kannst zu sagen, ich bin jetzt erstmal bevor ich irgendwas sein muss.
00:25:11: Das finde ich ganz großartig.
00:25:12: Ich werde das auf jeden Fall morgen ausprobieren, nachdem ich mein A und mein U und mein M gesungen habe.
00:25:18: Dann werde ich es auf jeden fall mitaufnehmen.
00:25:21: Total schöner Gedanke!
00:25:23: Okay, das war jetzt Nummer eins.
00:25:24: Jetzt bin ich aber gespannt auf Nummer
00:25:26: zwei.
00:25:27: Der zweite ist tatsächlich ganz klassisch.
00:25:31: Und ich bin immer wieder überrascht dass es funktioniert.
00:25:33: Es ist eine ganz klassische Atemmeditation.
00:25:38: Man kann sich da dann unterschiedliche Objekte nehmen und für mich ist es tatsächlich immer die der Luftstrom an den Nasenlöchern, dass ich halt einatme.
00:25:47: Und ich fühle wie die Luft durch die Nase strömt und beim Ausatmen fühle ich auch wie die luft wieder rausströmt.
00:25:53: Ich muss dabei tatsächlich zählen sonst mein Gehirn braucht was zu tun.
00:26:00: Und konzentriere mich auf eine Empfindung.
00:26:01: und ich konzentrier mich eben auf die Zahlen.
00:26:03: Sachen so okay eins zwei zwei.
00:26:08: Es ist die meisten Menschen mit Meditation anfangen, liegen denn da oder sitzen dann da und sagen so das bringt mir überhaupt nichts.
00:26:14: Was soll das sein?
00:26:16: Und ich finde es so abgefahren wie dass bei mir auch jedes mal wieder so ist, dass sich sagt jetzt setze dich hin meditieren aber bringt dich runter ersten fünf Minuten bringt gar nix und dann so nach zehn fünfzehn Minuten kommt ja auf einmal dieser Punkt wo das dann halt umschlägt und das Gehirn runter fährt und so.
00:26:31: und ich merke wow Die ersten zehn Minuten ist auch immer noch der Gedanke, boah es ist langweilig.
00:26:37: Es passiert ja gar nichts und danach passiert ja alles!
00:26:41: Und das ist etwas was man jemandem denn nicht meditiert gar nicht erklären kann dass ja alles hoch kommt was man im Alltag sonst halt runter drückt Alles das wir sie nicht in uns wahrnehmen weil's halt uns stören würde beim funktionieren Kommt ja dann irgendwann hoch und es geht ja nicht darum sich darauf zu fokussieren, sondern weil ich sage okay da kommt ein Gedanke und er zieht weiter.
00:27:04: Da kommt ein Gefühl und das zieht wieder.
00:27:07: Darf es dann halt auch ziehen?
00:27:08: Und dann kommen diese ganzen Sachen und dann merkt man auf einmal wow!
00:27:11: Da kommt grad Trauer.
00:27:12: wo kommt das denn her?
00:27:13: Ich bin noch gerade gar nicht traurig.
00:27:15: Dann kommt eine Welle Angst, kommt ne Welle Wut, der kommt ne welle Freude... ...und man sitzt einfach nur und atmet und währenddessen macht der Körper oder das Gehirn oder was auch immer einen riesigen Prozess durch und ich finde, dass es wenig Dinge gibt die so wahnsinnig spannend sind wie das was passiert wenn man wirklich in diesen Zuschauer drin ist.
00:27:34: Dafür muss man glaube ich die Kompetenz schon entwickelt haben sich selber zuzuschauen und das als spannend wahrzunehmen.
00:27:41: Ich glaube am Anfang war's das so schön gehandelformulierend.
00:27:43: Es gibt ganz viele Menschen, wenn die so eine Meditation hören dann laufen sie schon weg weil sie manchmal auch Angst davor haben.
00:27:50: Was könnte denn da passieren?
00:27:52: Also nicht nur die Angst dvor ich verpasse gerade etwas oder ich könnte in der Zeit was anderes machen sondern das wird mein Kopf eigentlich rauswerfen wenn ich einfach mal ruhig bin.
00:28:02: Ich glaube dass viele angst Davor haben sich darauf einzulassen.
00:28:05: Das wäre so meiner Hypotese ich weiß es nicht Und ja, ich weiß das zum Beispiel hier vielen Menschen Meditation nicht so viel bringt.
00:28:13: Wenn Sie das so machen wie wir es gerade sagen.
00:28:15: also mein Mann zum Beispiel ist jemand der meditativ Holzhacken geht in den Gang.
00:28:21: Also der braucht dafür auch eine körperliche Anstrengung.
00:28:24: aber du merkst wirklich dann macht er seine Holzhacke und kommt wieder hoch uns total entspannt Und weiß gar nicht, dass sie dabei eigentlich auch meditativ unterwegs ist.
00:28:33: Aber ich lasse ihn in dem Glauben, dass er was anderes tut außer Meditieren und in dem Grunde finde ich das total spannend für sich rauszufinden.
00:28:41: Was ist es eigentlich, was ich da brauche?
00:28:44: Ja!
00:28:45: Da sind wir ja wieder an den Punkt, den wir auch bei der Emotionsregulation hatten.
00:28:48: Es ist Rhythmus.
00:28:49: Hack, hack... Hack ist, diese Konstante ist ja auch was.
00:28:53: Genau wie beim Spazierengehen.
00:28:54: Links rechts, links rechts ist eine rhythmische Aktivität und das beruhigt das ganze System hat einen meditativen Effekt an der Stelle.
00:29:01: Absolut!
00:29:03: Und die eine Sache die du gerade gesagt hattest ich glaube dass wir ganz viele unter da gehen jetzt mal ein paar Schatten triggern dass wir Ganz viele unter unseren HörerInnen haben die Angst davor haben zu meditieren aber das nicht wissen Weil es ja so ist, unser Gehirn versucht uns da auch davon abzuhalten diese Sachen anzugucken weil wir die ja absichtlich runtergedrückt haben.
00:29:25: Und wenn ich das mit den Auszubildenden mache super spannend zu sehen was Menschen alles Absurdes tun um einfach diesen Sachen aus dem Weg zu gehen.
00:29:37: und ich kann das wirklich im Unterricht manchmal sehen, dass sie sagen wenn ein Thema für jemanden unangenehm ist.
00:29:45: Dass die Person dann denkt sie es gelangen weilt und also interessiert mich nicht weil das Gehirn sagt ich muss davon weg.
00:29:51: aber ich sage nicht ich habe gerade Angst sondern ich schubst den einfach in irgendeine Richtung und sitze die person am Handy damit sie nicht mitkriegen muss was da eigentlich gerade nie passieren könnte.
00:30:00: Im Coaching hast du das oft, also zumindest so haben wir das damals gelernt.
00:30:04: Wenn du den Punkt getroffen hast der wirklich für die Person schwierig ist, dass viele dann aufstehen und sagen ich muss mal schnell auf die Toilette.
00:30:10: Also du bist so oft, dass die Leute in diesem Moment den Platz verlassen und wegrennen.
00:30:15: und denn es ist für uns oft ein Indikator, dass wir wissen aha jetzt sind wir an einem Punkt wo die Person einfach nicht hin will und jetzt muss man gucken okay Schaffen wir das mit dem System da reinzugucken oder eben auch nicht?
00:30:28: Aber das ist ganz spannend, was wir uns alles einfahren lassen um ihm nicht dahin zu gucken.
00:30:33: Aber zurück zur unseren Meditationen... Ich habe gerade auch eine die ich gerne mitteilen wollte und zwar meine Anfänge.
00:30:42: Es du erzählt hast mich so ganz weit zurückgegangen!
00:30:44: Du hast gesagt du hast mit fünfzehn angefangen zu meditieren.
00:30:47: Und ich war später dran.
00:30:48: Ich habe aber erst glaube ich mit fünfundzwanzig angefangen und das sind mittlerweile aber bei mir auch schon Über zwanzig Jahre, ich will mich das grob runter rechnen.
00:30:59: So auf jeden Fall.
00:31:00: meine erste Meditation war Yoga Nigra.
00:31:04: Yoga Nigras ist eine geführte Meditation und es hat mir sehr geholfen durch eine andere Stimme begleitet zu werden.
00:31:13: also für alle sagen ich habe dass selber jetzt nicht so gut selber disziplinieren kann.
00:31:20: Kann ich nur empfehlen, versuch vielleicht erstmal mit einer geführten Meditation?
00:31:24: Das war für mich echt super!
00:31:26: Njokanika ist sozusagen der künstliche Schlaf oder eigentlich schon sehr der tödliche Schaf ja wo man wirklich so den gesamten Körper mal durchgeht und dann ganz spannend an ebenen und seine Gedanken sortiert.
00:31:41: mir hat es super geholfen fand ich immer schön.
00:31:43: Ich konnte danach auch immer gut schlafen.
00:31:46: Also ich habe angefangen zu meditieren, um zur Ruhe zu kommen.
00:31:51: Neuerdings oder beziehungsweise in den letzten zwanzig Jahren mache ich das eher morgens, um gut in den Tag zu kommen.
00:31:57: also es entspannelt sich bei mir total verändert warum ich anfinge und wie ich das heute mache.
00:32:03: Das verändert sich auch das Leben was man braucht.
00:32:05: also deswegen ist ja alles individuell finde ich auf jeden Fall auch eine sehr gute Methode.
00:32:13: Ich konnte am Anfang mit geführter Meditation gar nichts anfangen, es hat mich immer total gestört wenn jemand geredet hat während ich versucht habe irgendwie runterzukommen.
00:32:21: Inzwischen ist das aber auch so
00:32:22: bzw.,
00:32:23: dass ich hatte ne Phase in der... ...ich auch sehr viel mich darauf verlassen hab und das genutzt hab.
00:32:28: Und jetzt ist wieder ne Phase wo ich's wieder weniger nutze.
00:32:32: Aber find' ich auch super, man macht sich selbst weniger Gedanken wenn man sich auf die Gedanken eines anderen konzentriert.
00:32:40: Hier Christoph hatte mir letztens einen Meditationsvideo geschickt, das habe ich auch vorher gar nicht gesehen.
00:32:44: Da war ein Mönch der geredet hat und während er gerede hat, hat er immer wieder Pausen gelassen und hat gesagt was passiert bei euch in dieser Pause?
00:32:57: Und dass du feststellen kannst wenn du jemandem zuhörst und dann macht eine Pause denn denkst du nicht in der Zeit sondern du wartest was als nächstes sagt und in derzeit denkst Du nicht nach und da kommst du halt auch in so'n meditativen Zustand rein.
00:33:07: das nicht denken
00:33:09: Auch schön, auch schöne.
00:33:11: Schöne Idee!
00:33:11: Guck mal was für ein Portfolio wir hier zusammenstellen?
00:33:15: Dann haben wir die Metameditation beim letzten Mal empfohlen.
00:33:18: Da könnt ihr noch den Link in der letzten Folge finden.
00:33:22: Die habe ich sogar für euch aufgenommen.
00:33:26: Das ist die Meditation des Mitgefühls wie ich immer empfehle, wenn wir mit schwierigen Menschen gerade Themen haben.
00:33:33: Können wir das über diese Meditation sehr gut lösen?
00:33:36: Weil wir es schaffen einen Menschen der vielleicht für uns eine Herausforderung gerade darstellt, das Beste zu wünschen und es verändert natürlich den Zugang zu der Person.
00:33:47: also Ich kann euch das nur empfehlen Wenn ihr gerade jemand habt in eurer Umwelt wo ihr sagt Das ist total schwierig.
00:33:52: Machen mal so zwei drei Tage die Meta Meditation Und ihr werdet merken dass sich einfach ohne, dass wir wissen wie Dinge sich verändert haben.
00:34:01: Ich finde großartig.
00:34:02: mir hat die immer sehr gut geholfen.
00:34:04: Dann habe ich neuerdings etwas ausprobiert was ich noch üben darf, mache ab und zu aber mir fehlt noch die Ruhe komischerweise?
00:34:14: Die Gehmeditation hast du dir schon mal ausprobieren?
00:34:17: Welche?
00:34:20: Die japanische, wo man wirklich so langsam auftreten muss.
00:34:25: Also du machst so mini kleine Schrittchen und jeder Schritt dauert, ich würde sagen gefühlt eine Minute weil du jeder Bewegung so bewusst ausfüllst.
00:34:36: von Drücke erstmal meine Zehnte drauf, dann halt eben Fussbett und dann die Ferse.
00:34:44: Und dann mache ich wieder den nächsten Schritt.
00:34:46: Das ist so langsam!
00:34:47: Und das ist am Anfang so nervig, weil du denkst oh ich will jetzt ein Meter gehen dafür brauche ich eine Stunde.
00:34:53: aber wenn du diesen Meter gegangen bist hin und zurück, dann merkst du, dass du auf einmal so fokussiert bist.
00:35:01: Und was ich total spannend fand mir hilft das auch weil ich halt das Thema Balance halten neuerdings üben muss.
00:35:07: Ich komme jetzt in einen solchen Alter wo man auch so körperlich merken muss okay ich muss etwas tun und Balance halten ist wichtig für die Zukunft.
00:35:16: Ich möchte später nicht so gerne fallen also ist es die Meditation die mir hilft dir sogar körperlicher ein bisschen was zu tun.
00:35:22: ja
00:35:25: Ja, das haben wir tatsächlich auch... war mal eine Zeit lang bei einem Zen-Meister in Oldenburg und der hat es auch so gemacht dass in vierundzwanzig Minuten hinterher weil Sitzmeditation war.
00:35:36: Dann ist man im Kreis gegangen und auch eben ganz langsam und bewusst mit den Atemzügen zwar nicht so langsam aber eben auch schon bewusst und dann nochmal wieder ne SitzMeditation was dazwischen die Bewegung auch drin ist ja Eine, die ich noch habe.
00:35:52: Das ist meine dritte Annäherstelle, die auch sehr lange gemacht hab und auch immer noch mache is also ein Wort davor für es halt wie Passana.
00:36:01: das ist die bewusste Wahrnehmung das sage ich, setz mich hin und ich gucke nicht was ist in mir.
00:36:09: Und wo sind meine Gedanken?
00:36:10: Und dann Fokus zu setzen sondern zu sagen, was sehe ich eigentlich gerade?
00:36:14: Was höre ich eigentlich grade?
00:36:15: Was fühle ich eigentlich grad?
00:36:17: Das kann man eben auch super im Alltag machen.
00:36:19: Ich habe hier etwas in der Hand.
00:36:20: wie fühlt sich das eigentlich an?
00:36:21: Wie ist der Druck oder so...was hab' ich ja eigentlich
00:36:24: an?!
00:36:25: Wie fühlt die Kleidung auf meiner Haut an, der Stuhl auf dem ich sitze?
00:36:32: eine Technik, die ich sehr lange verwendet habe um Lucides Träumen zu lernen.
00:36:37: Weil das für mich nachher ein Punkt war wo ich mich hingelegt hab und hab versucht da versucht man sich dann so auf die Bilder die man hinter dem geschlossenen Auge sieht zu konzentrieren und dann eben auf die Geräusche die man im Raum hört und dann wieder auf den Körper.
00:36:53: Und da kommt man in einen Zustand wo sich irgendwann denn sodass Gehirn quasi in so einen Traumzustand geht, die sinnliche Aktivierung aber noch da ist.
00:37:01: Und dann kriegt man so Traum-Zustände, indem man aber noch voll bewusst agieren kann, indem er quasi komplett klar ist während aber die Umgebung herum vom Gehirnen konstruiert wird.
00:37:10: Das ist teilweise sehr abgefahren!
00:37:13: Ja, Lucie des Träumen dafür kannst du uns gerne auch nochmal nach Folge liefern.
00:37:16: das finden glaube ich alle spannend.
00:37:18: also kann man sich sehr schön nochmal darüber unterhalten wie Matode, die du gerade... als Meditation auch nutzt, die kann man natürlich auch zur Gargulation von Emotionen nutzen.
00:37:31: Das ist einer der, den wir dann auch empfehlen wenn du wirklich in Momenten bist wo du merkst okay mein Nervensystem ist gerade sehr angespannt um zur Ruhe zu kommen.
00:37:40: was sehe ich was höre ich was denke ich?
00:37:42: also das ist auch eine super schöner zusätzlicher wertvolle Möglichkeit es zu nutzen.
00:37:48: Ich habe noch eine!
00:37:49: Ich aber noch eine und zwar die Kerzenmeditation.
00:37:55: Ich muss dann immer meinen Mann denken, der nie meditiert.
00:37:58: Aber fast jeden Abend vom Feuer sitzt und stundenlang sich das Feuer einem Wohnzimmer anschaut wenn es brennt ist finde ich immer sehr spannend.
00:38:06: Und ich weiß damit... ich glaube vor über zwanzig Jahren hatte ich damals mit einer guten Freundin die Rauennächte gemacht wahrscheinlich auch mit jemandem was viele kennen und die haben wir dann halt immer mit dieser Kerzenmeditation begonnen.
00:38:20: Das fand ich damals auch sehr sehr erweitert, also du guckst dann halt in dieser Flamme und bist dann irgendwann mal so fokussiert darauf.
00:38:29: Das alles andere drum herum so richtig komplett verschwindet.
00:38:32: Also das war eher zum Fokusieren.
00:38:34: Hat mir aber auch sehr gut gefallen.
00:38:35: Habe ich ja schon lange nicht mehr gemacht und jetzt gerade so in den Sinn gekommen?
00:38:42: Ja!
00:38:43: Da wurde auch gesagt, wenn irgendwann übernimmst du die Flamme ja quasi dann in den Geist.
00:38:49: Du hast dann eben geschließt die Augen und du hast halt einfach die Kerze noch da um dich noch weiter drauf konzentrieren zu können.
00:38:55: Wo es ja dann auch Meditationsformen gibt in der Visualisierung wo du dir die Kerzen komplett nur vorstellst und das halt nur in deinem Geist hast.
00:39:04: Ja!
00:39:06: Irgendein Objekt irgendwas damit der Elefant eine Kette hat
00:39:10: Naja, total schönes Bild mit meiner Pfand mit der Kette.
00:39:14: Wenn du jetzt mal so praktischerweise für dich ... Du machst das ja schon wirklich sehr lange und wenn du jetzt sagst okay, du warst sogar jetzt mit einem Mönch in einem ... Dann bist du schon sehr tief da drin.
00:39:28: also soweit bin ich noch nie gegangen!
00:39:31: Wenn du dann sagst, hat es dein Leben?
00:39:34: Also so wirklich dein Leben auch beeinflusst oder sagst du Naja, auch ohne wäre ich wahrscheinlich heute und da wo ich jetzt bin.
00:39:44: Wäre ich auf keinen Fall!
00:39:45: Also... Man kann das jetzt so betrachten, dass man sagt ja und viele machen so Meditation ist es noch so ein Hobby.
00:39:53: Und das ist nur eine zusätzliche Aktivität die man hat.
00:39:56: Ich finde Meditation is halt ein Werkzeug um den den Geist in ne bestimmte Richtung zu bringen und auf eine bestimmte Art zu trainieren.
00:40:04: und ganz viel Selbstreflexion und Sachen die ich auch im therapeutischen Rahmen gelernt habe sind halt Sachen wo ich sage eigentlich ist das eine Form von Meditation in diese Metaebene zu gehen dieses Decentering zu machen.
00:40:21: Wenn ich jetzt sagen würde, wenn ich nur die sogenannte Formal Practice, also dieses Ich setz mich hin und mach das.
00:40:27: Wenn ich das rausnehmen würde dann wäre der Effekt vielleicht nicht so unglaublich groß.
00:40:33: aber ich kann mir halt auch nicht vorstellen ob ich überhaupt in der Lage wäre diese ganzen Sachen im Alltag in dieser Reflexion zu machen wenn ich mich nicht immer mal wieder hingesetzt hätte, um nur das zu trainieren.
00:40:44: Also ich würde sagen diese die Meditation in den Alltag zu bringen... Das ist das was wirklich den Unterschied gemacht hat.
00:40:49: Mich reflektieren und regulieren zu können ohne die Muster auszuagieren.
00:40:54: aber dass sich das überhaupt kann dazu muss sich halt auch dieses gezielte Training machen.
00:40:58: Also es ist ein bisschen so, wie wenn du halt keine Ahnung Bouldern machst und gehst dann halt auch in die Trängenshalle.
00:41:05: Und nicht nur in die freie Wildbahn um das da in der Praxis zu üben sondern du übst's halt auch damit du denn in der praxis besser wirst.
00:41:12: also ich würde sagen Ich kann mir nicht ein Leben vorstellen indem dass nicht eine signifikante Rolle spielt.
00:41:18: ja also ich finde das auch unglaublich wertvoll und wichtig und würde das jeden natürlich gerne ans Herz legen das einfach mal auszuprobieren in welche Form auch immer.
00:41:27: wir haben uns jetzt über einige Formen unterhalten.
00:41:30: Es gibt sicherlich noch so, so viel mehr was wir jetzt halt eben nicht benannt haben aber einfach mal für sich rauszufinden weil ich glaube in dieser komplexen Welt in der wir heute unterwegs sind.
00:41:42: Sind diese Zeiten in denen wir erstmal bei uns sind unglaublich wertvoll?
00:41:46: Wir sind ja so viel im Außen dass man das vielleicht so einfach nochmal als so eine absolute Geschenkzeit für sich selbst sieht, also es ist ein Gestern für mich.
00:41:57: Ich nehme mir Zeit für mich schon einfach deswegen finde ich das super wertvoll.
00:42:02: und zweitens um zu sehen was macht mit diesem Geist der ständig irgendwie beschäftigt ist?
00:42:07: Der ständig mit Dingen... konfrontiert wird, mit denen er vielleicht auch gerade überfordert ist.
00:42:13: Dann runter zum Bereichen und auch mal zu gucken wer bin ich ohne all das?
00:42:17: Das hat mir sehr gut gefallen heute.
00:42:19: Das ist mein golden Nagez wie man das so sagt.
00:42:22: an dieser Folge glaube ich einfach mal zu Gucken Wer Bin Ich Ohne All Das?
00:42:27: ein sehr schöner Gedanke also.
00:42:29: ich glaube für mich geht ohne Meditation auch nicht weil ich immer wieder Momente habe oder Zeiten habe wo ich es vergesse oder wo ich einfach glaube, dass der Alltag wichtiger ist und ich mich bewusst entscheide es nicht zu tun.
00:42:43: Und dann nach drei Tagen merke das ich nicht so ausgeglichen bin.
00:42:48: Ich weiß dann genau woran es
00:42:50: liegt.".
00:42:52: Das ist ja auch etwas was die Meditation schult zu merken, woran Es liegt?
00:42:57: Dass die Zeit in der man gestresst ist und nicht weiß warum eigentlich auch kürzer wird damit mal wieder dahin zurückfindet.
00:43:05: was ich noch gerne hinzufügen würde, ist wenn jetzt ganz viele von den Hörerinnen da sitzen und sagen so ja aber welche nehme ich denn jetzt?
00:43:11: Was isst denn jetzt die beste Meditationstechnik um das zu machen.
00:43:13: Und was ist für welchen Zweck?
00:43:15: und dann würde ich nämlich genau das gleiche zu sagen was immer bei Trainingsplänen auch im Kraftsport gesagt wird oder generell im Sport gesagt wird was es die Beste vorm Sport zu machen Das was du durchziehen kannst.
00:43:27: also finde etwas was sich für dich gut anfühlt finde etwas wo du sagst das passt für mich und mache das, dann ist es egal welche Form davon was es ist.
00:43:37: Es geht im Wesentlichen darum dass man nicht sagt ich habe keinen Bock zu meditieren jetzt muss ich wieder diese Technik machen sondern nimm eine die einem auch Spaß macht in Anführungszeichen.
00:43:46: aber man sollte ja schon die Chance geben dass man schon mal so zwei drei Wochen jede technik ausprobiert um überhaupt zu gucken ob das etwas für einen ist.
00:43:53: und nicht sofort am Anfang fühlt sich unangenehm an weil wir gesehen haben dass gerade das ein gutes Zeichen sein kann wenn es sich erstmal unangnehm hat
00:44:01: Absolut, und vielleicht auch noch mal klein anfangen.
00:44:03: Das finde ich ganz schön ist beim Sport ja auch so.
00:44:06: Du fernst erstmal mit zwei Kilo Gewicht und steigerst dich dann halt.
00:44:10: Und genau so kann man es mit der Meditation auch betrachten.
00:44:14: Wenn du erst einmal schaffst nur sechzig Sekunden das zu machen, dann sind das schon erfolgreiche Sechzigsekunden.
00:44:21: Man kann ja jeden Tag umsechzig sekunden verlängern und am Ende des Tages vielleicht doch zwanzig Minuten oder wie auch immer.
00:44:28: manche Menschen können auch stundenlang meditieren.
00:44:31: Ich sage mal, naja das darf man sich auch leisten.
00:44:33: also zu stunden lang zum Meditieren muss man sich leisten können.
00:44:37: aber ich glaube so morgen zwölfzehn Minuten bis zwanzig Minuten können wir uns glaube ich alle schenken wenn wir das wollen.
00:44:45: Das denke ich ja auch.
00:44:46: Also es ist immer dieses Wenn ich eine Sache ganz ganz viel in meinem Leben gelernt habe denn Wir haben oft mehr Zeit als wir denken.
00:44:55: Aber es geht um die Prioritäten.
00:44:57: und wenn man sagt okay Und es sind ja zwei Sachen.
00:45:02: Einerseits wissen wir, dass Meditation eben auch einen positiven Effekt auf Stressbewältigung etc.
00:45:07: hat und dem zufolge unsere Lebenszeit nach hinten halt auch verlängert.
00:45:12: Gleichzeitig gibt das etwas was Shinsen Yang mal dazu gesagt hatte Das gesagt wird meinfühlen ist macht halt unsterblich.
00:45:20: Wo er gesagt hat natürlich eine Metapher.
00:45:22: Aber wenn ich jetzt denke ok, achtzig Prozent meiner Zeit verbringe ich in diesen Automatismen Und dann fange ich an zu meditieren und verbringe nur noch siebzig Prozent der Zeit in meinen Automatismen.
00:45:32: Dann habe ich zehn Prozent von den restlichen vierzig Jahren oder so meines Lebens gewonnen, die ich mehr an bewusster Lebenszeit habe.
00:45:40: Und denn ist die Frage möchte ich wirklich keine Ahnung, zwanzig Jahre mehr haben, in denen ich unbewusst bin?
00:45:46: Oder lieber nur neunzehn Jahre weil ich ein Jahr für Meditation abzwanken muss?
00:45:50: aber die neunzen Jahre bin ich dann auch wirklich da!
00:45:53: Ja, das ist so ein schönes Schlusswort.
00:45:55: Es ist ja lebensverlängernd und wenn ich überlege wie viele Zeitmenschen vielleicht auf Instagram oder woanders verbringen die vielleicht nicht so lebens verlängert sind wie Meditation dann wäre das eine großartige Empfehlung.
00:46:08: Ich danke dir sehr für diesen Austausch!
00:46:10: Ich bin es sehr inspiriert und freue mich schon auf morgen früh damit ich meine neue Meditation ausprobieren kann.
00:46:17: Ich wünsche dir jetzt ein schönes Wochenende und freue mich schon auf nächste Woche und das Gespräch.
00:46:26: Danke gleichfalls, bis zum nächsten Mal dann!
00:46:28: Bis
00:46:28: dann,
00:46:35: ciao!
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